Nach fünf Niederlagen in Folge gewinnen die Uni Baskets gegen Ehingen mit 91:80
Das Warten hat ein Ende

Paderborn -

Es hat lange gedauert, viel zu lange, um – wie erhofft – im Kampf um die Play-off-Plätze ein beachtetes Wort mitzureden, aber jetzt ist er doch da, der neunte Saisonsieg für die Uni Baskets. Der Zweitligist setzte sich am Sonntag zuhause gegen das Team Ehingen Urspring mit 91:80 (47:49) durch.

Sonntag, 07.03.2021, 19:55 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 10:52 Uhr
Jackson Trapp steuert zum 91:80-Heimsieg der Uni Baskets gegen Ehingen 16 Punkte (vier Dreier) bei. Foto: Elmar Neumann

„Die vergangenen Wochen waren nicht gut für uns. Umso mehr freue ich mich für meine Mannschaft, dass sie endlich wieder gewonnen hat“, sagte Headcoach Steven Esterkamp.

Am Freitagabend in Trier war die Serie der direkt aneinandergereihten Misserfolge auf fünf gewachsen. Bei der klaren 82:102 (37:37)-Niederlage hatten sich die Wege im einseitigen dritten Viertel (19:35) auf Nimmerwiedersehen getrennt. Vor allem unter den Körben hatten die Baskets um Topscorer Grant Benzinger (24 Punkte) gegen das beste Reboundteam der Liga nichts zu bestellen (22:54) – trotz des Comebacks von Tom Alte, der erstmals seit dem 16. Januar wieder mit von einer ProA-Partie gewesen war.

Der Daumen – auch Ward muss passen

Knappe 46 Stunden später sollte vieles besser werden, aber zunächst gab es erneut schlechte Nachrichten. Neues Spiel, frische Sorgen. Fast kein Auftritt ohne plötzliche Paderborner Probleme. Die Sorgen, die die Uni Baskets schon die ganze Saison über begleiten, bleiben hartnäckig. Am 23. Spieltag war es nun Demetrius Ward, der sich beim Aufwärmen mit einer passiven Rolle begnügen musste. „Dimi“ hat sich am Donnerstag im Training am Daumen verletzt. Gegen Trier versuchte es der Pointguard trotz gehöriger Schmerzen – aber: „Jetzt ist es besser, wenn ich eine Pause mache. Ich gehe Montag zum Doc und hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte der 30-jährige.

Uni Baskets - Team Ehingen Urspring 91:80

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Ohne Demetrius Ward, Badu Buck (ebenfalls am Daumen verletzt) und Kapitän Ivan Buntic (Innenbandriss) taten sich die Gastgeber auch gegen den Tabellenvorletzten schwer, einen Rhythmus zu finden. Die Gäste trafen acht ihrer ersten zwölf Dreier, bei den Baskets war es der immer selbstbewusster auftretende Jens Großmann (zehn Zähler in Hälfte eins), der aus bis zur Pause zehn punktenden Paderbornern herausstach.

So lange es eine Chance gibt, kämpfen wir um sie.

Steven Esterkamp

Hatte Esterkamp an der Mosel im dritten Viertel den Einbruch der Seinen mitansehen müssen, stellten diese zwei Tage später im dritten Abschnitt (22:12) die Weichen auf Sieg. Nach einem Dreier von Daniel Mixich lagen die Baskets dann zum ersten Mal mit zehn Punkten (76:66/34.) vorn, wenig später waren es 14 (80:66/36.) und der Heimsieg so gut wie eingetütet. „Der Unterschied zwischen den beiden Halbzeiten war, dass wir in den zweiten 20 Minuten viel besser verteidigt haben. Da haben es die Jungs richtig gut gemacht“, sagte Esterkamp. Auch der weiß, dass der Sieg mit Blick auf einen Play-off-Platz deutlich zu spät gekommen sein dürfte, sagt aber: „So lange es eine Chance gibt, kämpfen wir um sie.“

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