Dezimierte Uni Baskets verlieren das Nachholspiel gegen Heidelberg mit 79:85
Den frischen Sorgen lange getrotzt

Paderborn -

Trotz erneut großer Personalprobleme versuchen die Uni Baskets am Mittwoch im Nachholspiel gegen Aufstiegskandidat MLP Academics Heidelberg alles. Am Ende aber gibt es mit dem 79:85 (47:43) doch die zweite Heimniederlage in Folge.

Mittwoch, 20.01.2021, 19:39 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 13:18 Uhr
Nach 18 Punkten und elf Assists wird für Drew Cushingberry, hier im Duell mit Shyron Ely (links) und Phillipp Heyden, im Heimspiel gegen Heidelberg ein Doube-Double notiert. Trotzdem verlieren die Uni Baskets mit 79:85. Foto: Elmar Neumann

Die Aussichten auf den siebten Sieg in dieser Saison hatten sich bereits vor Beginn erheblich verschlechtert. Neben Pointguard Daniel Mixich, der von einem Ellbogentreffer im Vergleich mit Bremerhaven eine Gehirnerschütterung davongetragen hatte, war auch Tom Alte zum Zuschauen verurteilt.

Uni Baskets Paderborn - MLP Academics Heidelberg 79:85 (47:43)

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Der Center schien die Partie gegen die Eisbären trotz eines Sturzes zunächst unbeschadet überstanden zu haben, ehe im Abschlusstraining doch noch Sorgen entstanden und nach einer MRT-Untersuchung der Verdacht auf einen Bruch des Schienbeinkopfes geäußert wurde. „Ob das tatsächlich so ist und wie lange ich pausieren muss, werden aber erst die CT-Bilder nach der zweiten Untersuchung am Donnerstag zeigen“, sagte Alte.

Dabei ist es schon bitter genug, dass der ehemalige Rostocker überhaupt erneut eine Zwangspause einlegen muss, hatte er sich doch erst am 10. Januar beim Sieg in Ehingen nach einer elfwöchigen Auszeit zurückgemeldet. Kaum ist der Mittelhandbruch auskuriert, macht nun das Schienbein zu schaffen – und Ersatzmann „Big John“ Bryant ist bekanntlich zurück in Gießen.

Aber auch ohne Mixich und Alte waren die Gastgeber gewillt, den Academics das Gastspiel so schwer wie möglich zu gestalten und legten stark los. Kapitän Ivan Buntic, der sechs der ersten zwölf Punkte erzielte, Demetrius Ward und Drew Cushingberry gingen voran, aber auch die Nachwuchskräfte Peter Hemschemeier und Leo Döring übernahmen direkt zählbare Verantwortung. So entstand ein Vorsprung, der bis auf 14 Punkte anwuchs (33:19/12.), doch wussten beide Seiten, dass diesem Zwischenstand nicht viel von dem, was kommen könnte, anzusehen sein musste. Schließlich hatten die Uni Baskets erst gegen Bremerhaven eine 19-Punkte-Führung verspielt, während die Heidelberger wenige Tage zuvor in Trier einen 19-Punkte-Rückstand wettgemacht hatten. Und auch diesmal starteten sie eine erfolgreiche Aufholjagd.

Zur Pause waren es nur noch vier Punkte und Hälfte zwei war drei Minuten alt, als aus dem Plus für die Uni Baskets erstmals ein Defizit wurde (52:53/23.). Zu beeindrucken wussten die Heidelberger auch jetzt in keiner Phase, aber sie profitierten schon vor Buntics fünftem Foul von der Überlegenheit unter den Brettern. Das Offensivreboundverhältnis ging mit 18:4 an den Sieger, während in Reihen des Verlierers nicht zuletzt der eine oder andere hilfreiche Dreier von Grant Benzinger vermisst wurde. Gegen Bremerhaven der Topscorer (32 Punkte), wollte vier Tage später fast nichts fallen (8 Punkte, 0/5 Dreier). Das half dem Gegner, änderte aber nichts am Fazit von Headcoach Steven Esterkamp: „Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs. Sie haben von Anfang bis Ende versucht, unsere Probleme als Team zu kompensieren. Das war unter diesen Umständen eine richtig gute Leistung.“

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