Uni Baskets haben auch beim 105:69 gegen die Gladiators Trier erstaunlich wenig Mühe
Hemschemeier krönt den Heimsieg

Paderborn -

Mit dem zweiten Kantersieg in Serie haben die Uni Baskets dafür gesorgt, dass sie nach den ersten acht ProA-Partien dieser Saison eine ausgeglichene Bilanz vorweisen können. Am Samstagabend setzte sich das Team von Headcoach Steven Esterkamp in eigener Halle gegen die Gladiators Trier völlig problemlos mit 105:69 (51:38) durch.

Samstag, 12.12.2020, 21:50 Uhr aktualisiert: 12.12.2020, 22:54 Uhr
Demetrius Ward gratuliert Youngster Peter Hemschemeier zu einem starken Auftritt: Der 17-Jährige erzielt beim Sieg gegen Trier seine ersten 13 Zweitliga-Punkte. Foto: Elmar Neumann

Vier Tage nach dem ebenso lockeren 105:75-Erfolg in Hagen mussten die Gastgeber neben dem bis ins nächste Jahr fehlenden Tom Alte (Mittelhandbruch) erneut Badu Buck (Muskelfaserriss in der Leiste) ersetzen. Die Gladiators traten ohne Kapitän Jermaine Bucknor (Hüftverletzung) und Jonathan Dubas (Handverletzung) an, hatten dafür mit dem neuseeländischen Power Forward Matt Freeman jedoch einen frisch verpflichteten Neuzugang mitgebracht.

Der nahm zunächst auf der Bank Platz und durfte von dort mitansehen, wie sich die neue Attraktion der Liga direkt wieder in bewährter Manier in Szene setzte: „Big John“ Bryant leitete mit den ersten vier Punkten einen Paderborner 11:0-Start ein. Zwar ließen die Uni Baskets den Gegner nach einer 16:4-Führung bis auf 18:15 herankommen, doch mit den ersten Zweitliga-Zählern des 17-jährigen Peter Hemschemeier zum 20:15 (8.) übernahmen sie wieder das Heft des Handelns. Der Vorsprung wuchs noch vor dem Seitenwechsel bis auf 47:31 (18.) an. Wie in Hagen war Bryants Ausstrahlung auch in dieser Begegnung auf beiden Seiten des Feldes zu spüren. Der zweimalige BBL-MVP hebt dieses Team offensichtlich auf eine andere Stufe und macht jeden einzelnen Akteur besser.

An diesem Eindruck änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts. Gegen enttäuschende Trierer taten sich jede Menge Offensiv-Optionen auf (76:47/30.) und eine neue Alternative heißt ab sofort offensichtlich Peter Hemschemeier, denn der hoch talentierte Teenager beließ es nicht etwa bei seinen zwei Punkten, sondern legte in der zweiten Hälfte einfach mal elf weitere Zähler nach – und das „natürlich“ bei einer 100-prozentigen Trefferquote. Mit seinen 13 Punkten war er am Ende einer von sechs Paderbornern, die zweistellig scorten, angeführt von John Bryant (24). „Dass wir so stark spielen über die vollen 40 Minuten, hat mich selbst überrascht. Die Mannschaft entwickelt sich viel schneller als gedacht“, sagte Esterkamp.

Weiter geht‘s für die Uni Baskets am kommenden Samstag, 19. Dezember (19.30 Uhr), mit dem nächsten Auftritt in den eigenen vier Wänden. Gegner sind die Kirchheim Knights. Als letzte Partie des Jahres steht am Mittwoch, 23. September (19.30 Uhr), die Begegnung bei den Bayer Giants Leverkusen an. Befürchtungen, die anstehende Verschärfung des Lockdowns könnte auch die 2. Basketball-Bundesliga ausbremsen, hegen die Verantwortlichen nicht.

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