Uni Baskets Paderborn melden sich mit einem 105:75-Sieg in Hagen zurück
Ein bärenstarkes Trio

Hagen -

Die Uni Baskets Paderborn haben sich mit einem beeindruckenden Auswärtssieg aus ihrer dreiwöchigen Zwangspause zurückgemeldet und damit zugleich eine kurze Negativ-Serie beendet. Nach den vorangegangenen Niederlagen in Quakenbrück und gegen Rostock gelang dem Team von Headcoach Steven Esterkamp am Dienstagabend im Derby bei Phoenix Hagen einen 105:75 (54:36)-Erfolg.

Dienstag, 08.12.2020, 21:42 Uhr aktualisiert: 09.12.2020, 14:36 Uhr
Demetrius Ward hat auch in dieser Szene alles im Blick. Mit 30 Punkten ist er der Paderborner Topscorer beim 105:75-Sieg der Uni Baskets in Hagen. Foto: Elmar Neumann

Am Dienstagmittag gab es auf der Facebook-Seite der Hagener die Nachricht vom Go. „Alle Corona-Schnelltests am Vormittag waren negativ – wir freuen uns auf das Derby“, hieß es da. Ursprünglich hätte der westfälische Vergleich bereits am 28. November ausgetragen werden sollen. Aber wenn sich in der ProA jemand mit coronabedingten Absagen auskennt, dann die Feuervögel. Für sie war diese Partie siebeneinhalb Wochen nach dem Saisonbeginn erst der vierte Einsatz, während die Uni Baskets zum siebten Mal auf dem Parkett standen. Die kreisfreie Großstadt Hagen (249,6) wird im Inzidenz-Wert-Ranking von Nordrhein-Westfalen zu Beginn der Woche hinter dem Kreis Lippe (273,4) auf Platz zwei geführt.

Aber zurück zum Sportlichen: Auf den Tag genau zwei Jahre zuvor hatten sich die Gäste in der seit geraumer Zeit Krollmann-Arena genannten Ischelandhalle nach zwischenzeitlichem 22-Punkte-Rückstand, spektakulärer Aufholjagd und dramatischem Finale mit 82:83 geschlagen geben müssen. Bei der Neuauflage war der genesene Daniel Mixich wieder mit von der Partie, dafür mussten die Uni Baskets neben Tom Alte (Mittelhandbruch) auch auf Badu Buck (Muskelfaserriss in der Leiste) verzichten.

Die Uni Baskets gewinnen in Hagen mit 105:75

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Der zweimalige BBL-MVP John Bryant hingegen ist weiterhin kerngesund, war vor zwei Jahren in Paderborn nicht im Ansatz ein Thema und zeigte vor allem in den ersten zehn Minuten, warum er in dieser Liga in Bestform eigentlich weiterhin nichts zu suchen hat. 15 der 28 Paderborner Punkte im ersten Abschnitt, der mit 28:22 für die Seinen endete, gingen auf das Konto von „Big John“. Als dieser sich im zweiten Viertel etwas zurücknahm, sprangen vor allem Grant Benzinger und Demetrius Ward in die Bresche. Dieses bärenstarke Trio teilte in der ersten Hälfte 48 Zähler unter sich auf. 18 für Bryant, 16 für Benzinger, 14 für Ward – schon das hätte für eine Führung gereicht, doch zum Seitenwechsel stand es sogar 54:36 für die Uni Baskets.

Nach Wiederbeginn kamen die Hagener noch einmal bis auf 13 Punkte heran (62:75/30.), näher aber nicht. Im Gegenteil. Paderborns dritter Sieg im siebten Spiel geriet nicht mehr in Gefahr. Neben Ward (30), Benzinger (22) und Bryant (22) punktete in Reihen des souveränen Gewinners auch Drew Cushingberry (13) zweistellig. „Es fühlt sich gut an, die Jungs heute mal wieder spielen und siegen gesehen zu haben. Auch wenn das Ergebnis etwas anderes vermuten lässt, war das ein schweres Spiel für uns, aber wir haben vor allem in der Verteidigung einen starken Job gemacht“, sagte Geschäftsführer Dominik Meyer.

Weiter geht es für die Uni Baskets am Samstagabend (19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Gladiators Trier, die zwei ihrer bislang fünf Spiele verloren haben, darunter eine 77:104-Abfuhr in Hagen, und an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) zunächst noch die Bayer Giants aus Leverkusen erwarten.

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