Jugendbasketball: Saisonstart der NBBL und JBBL an diesem Wochenende
Uli Naechster coacht die U16

Paderborn (WB). An diesem Wochenende beginnt in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) und in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) die neue Saison. Die Uni Baskets Paderborn sind sowohl in der U19 als auch in der U16 wieder in der höchsten deutschen Jugendspielklasse vertreten. Beide Teams streben unterschiedliche Saisonziele an.

Donnerstag, 08.10.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2020, 07:28 Uhr
Der ehemalige ProA-Coach Uli Naechster der Uni Baskets trainiert in der kommenden Saison die U16 in der Bundesliga. Foto: Elmar Neumann

Die U19 hat unter Cheftrainer Werner Gorsky in der Vorserie den Aufstieg in die A-Gruppe der NBBL realisiert. Dort warten mit den AB Baskets Berlin, Alba Berlin, Bayer Leverkusen, Hamburg Towers, Phoenix Hagen, Rostock Seawolves und Science City Jena sieben höchst namhafte Gegner. „Wir spielen, um jede Partie zu gewinnen. Doch in erster Linie geht es um den Klassenerhalt“, sagt Gorsky. Der will mit seinem Team also unter die ersten Sechs und damit in die erste Play-Off-Runde kommen. Die beiden Letztplatzierten steigen direkt in die B-Gruppe ab.

Mit Adrian Petkovic von den Eisbären Bremerhaven und dem Rendsburger Tim Schlegel stehen zwei externe Neuzugänge im 15er-Aufgebot. Allerdings sind auch vier wichtige Akteure der Vorserie aus Altersgründen nicht mehr dabei. Doch Leistungsträger wie Peter Hemschemeier, Matei Bodea und Vincent Neugebauer sorgen für Kontinuität. Während dieses Trio auch bereits mit den Zweitligaprofis trainiert, spielen andere U19-Youngster ebenfalls noch in dem ebenfalls von Gorsky betreuten zweiten Seniorenteam.

Alle Tests gewonnen

In der intensiven Vorbereitung wurde viel getestet. Die drei Begegnungen gegen die B-Gruppen-Teams Köln, Münster und Metropol wurden durchweg gewonnen. „Es ist jedoch noch viel Sand im Getriebe“, stellt Gorsky vor dem Auftaktspiel fest. In dem sind die Uni Baskets am Sonntag (Anwurf 13 Uhr) bei den Hamburg Towers mächtig gefordert. „Die Hamburger sind ein Top-Team. Doch wir werden um unsere Siegchance kämpfen“, sagt der Coach, dem wohl das komplette Aufgebot zur Verfügung steht.

In der Paderborner U16 hat es einen Trainerwechsel gegeben. Uli Naechster tritt als JBBL-Coach die Nachfolge von Nikola Milosevic an und gibt ein klares Ziel aus: „Wir wollen in die Play-Offs.“

Der direkte Weg führt über einen der ersten drei Plätze in der Vorrundengruppe. In der warten mit den ART Giants Düsseldorf, der BG Göttingen, dem Ruhrgebietsteam Metropol Young Stars, Phoenix Hagen, UBC/SCM Baskets Münster und den Young Rasta Dragons als Spielgemeinschaft Vechta/Quakenbrück prominente Gegner. In einer einfachen Runde absolviert jede Mannschaft drei Heim- und drei Auswärtspartien.

Naechster sieht seine Mannen gerüstet. „Die Vorbereitung ist gut gelaufen. Wir haben große Fortschritte gemacht“, sagt der Trainer und will den letzten klaren Sieg mit einer 40-Punkte-Differenz im Testspiel in Gießen doch nicht zum Maßstab machen: „Alle Teams in unserer Gruppe sind besser als Gießen“. Naechster setzt auf einen vergleichsweise tief besetzten Kader und traut auch den aus der U14 aufgerückten Akteuren des Jungjahrgangs die neue Liga zu. Zudem sind noch sieben Akteure der Vorserienmannschaft mit an Bord.

Alle gemeinsam wollen im Auftaktspiel gegen Düsseldorf unbedingt einen Sieg einfahren. Die Hausherren sind favorisiert. Anwurf ist um 12.30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz. Interessierte Besucher sollten sich über die Online-Kanäle des Vereins frühzeitig über die Zugangsvoraussetzungen informieren.

Die Aufgebote

NBBL: Matei Bodea, Roman Claas, Benedict Dernbach, Christopher Frey, Matthias Gravendyk, Peter Hemschemeier, Julius Henze, Aljoscha Lübbers, Oliver Marosz, Sebastian Morgenstern, Vincent Neugebauer, Adrian Petkovic, Tim Schlegel, Malte Wernicke und Enno Zörkendörfer.

JBBL: Leon Anbinder, Tom Brüggemann, Titus Frömrich, Domenico-Germaine Hansmeier, Jakob Hartmann, Timon Hoffmann, Finn Kuhoff, Nicolas Marty Decker, Ben-Luca Port, Jannis Ridder, Tim Seibel, Marius Thomas Alvarez, Nikita Töws, Max Weber und Tom Wiczonke.

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