Der Kapitän der Uni Baskets sieht genügend Zeit, um die Defense zu verbessern
Buntic bleibt gelassen

Paderborn (WB/en). Nach drei klaren Testspielniederlagen in Folge, jeweils mit mehr als 100 kassierten Punkten, sind die Uni Baskets vor dem anstehenden Doppelpack auf Besserung aus. Am Samstag bekommt der Zweitligist Besuch vom Erstligisten Rasta Vechta, am Sonntag gastiert das Team von Headcoach Steven Esterkamp beim Drittligisten Münster. Beide Spiele sind nicht öffentlich.

Samstag, 26.09.2020, 02:00 Uhr
Ivan Buntic, Kapitän der Uni Baskets, erkennt in den jüngsten drei Testspielniederlagen noch nichts Alarmierendes. Foto: Elmar Neumann

Ein 83:108 bei Phoenix Hagen, ein 69:104 bei der BG Göttingen und am vergangenen Mittwoch ein 82:105 bei den Artland Dragons – auf den standesgemäßen Auftaktsieg gegen Iserlohn (99:59) folgten drei Auftritte, in denen der Tabellensechste der vergangenen ProA-Saison vor allem an einem Ende des Feldes nicht zu überzeugen wusste. „In der Offense sehe ich bei uns keine Probleme, aber unsere Defense muss besser werden, keine Frage“, sagt Kapitän Ivan Buntic. Drei Wochen vor dem Saisonauftakt sieht der dienstälteste Paderborner jedoch noch keinen Grund zur Besorgnis. „Das ist nichts, was wir in der verbleibenden Zeit nicht noch abstellen könnten. Es geht um ein paar Kleinigkeiten, die sich summieren, nichts Gravierendes oder Alarmierendes. Wir müssen daran arbeiten, aber ich bin guter Dinge, dass wir das gemeinsam in den Griff bekommen“, sagt der 28-Jährige.

Auch von den Neuzugängen überzeugt

Zuversichtlich zeigt sich der Center auch, wenn er auf die Entwicklung der vier externen Neuzugänge Drew Cushingberry, Robert Drijencic, Tom Alte und Garrett Sams blickt. Zwar spielt sich bislang niemand so früh in den Vordergrund, wie es im Vorjahr einem Kendale McCullum, Jackson Trapp oder Ryan Logan gelungen ist, und doch sagt Buntic: „Die Jungs haben alle das Potenzial, uns weiterzuhelfen und in der Liga eine gute Rolle zu spielen. Wir tun alles dafür, sie immer besser zu integrieren, damit wir uns zu Saisonbeginn als eine gut funktionierende Mannschaft präsentieren können.“

Positiver Corona-Test in Rostock

Vor dem Vergleich mit Rasta Vechta mussten sich die Uni Baskets – den BBL-Vorgaben entsprechend – zweimal auf das Coronavirus testen lassen, wobei das letzte Ergebnis nicht älter als 48 Stunden sein durfte. Bei Ligarivale Rostock ist ein Test positiv ausgefallen, so dass die Seawolves ihre NRW-Reise mit den drei Partien gegen Köln, Leverkusen und Bonn am Donnerstag absagen und sich in Quarantäne begeben mussten. Derweil haben die Uni Baskets ihren Testspielplan um eine neunte und zehnte Vorstellung verlängert: Sie treten am 7. Oktober in Iserlohn an und erwarten zur Generalprobe am 9. Oktober den belgischen Erstligisten Brüssel.

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