Uni Baskets warten auf Grünes Licht von der Stadt
Testspiele zunächst ohne Fans

Paderborn (WB/en). Acht Vorbereitungsspiele haben die Uni Baskets vereinbart. Darunter befinden sich drei Vergleiche mit BBL-Vertretern, von denen der gegen Rasta Vechta am Samstag, 26. September, in eigener Halle über die Bühne gehen soll. Das wäre eigentlich für alle Fans ein Pflichttermin in der Maspernhölle, doch – Stand jetzt – werden zu keinem dieser Probeläufe Zuschauer zugelassen. „Aktuell gehen wir davon aus, dass die Partien vor leeren Rängen ausgetragen werden – leider“, sagt Geschäftsführer Dominik Meyer.

Dienstag, 01.09.2020, 17:09 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 17:12 Uhr
Ein vollbesetztes Sportzentrum Maspernplatz wird es so schnell nicht wieder geben. Aktuell gehen die Verantwortlichen der Uni Baskets davon aus, die vier Heimspiele in der Vorbereitungsphase ganz ohne Zuschauer zu bestreiten. Foto: Elmar Neumann

Der 34-Jährige schließt jedoch nicht aus, dass sich an dieser Einschätzung noch Entscheidendes ändert. An diesem Mittwoch gibt es den nächsten Telefontermin mit den Entscheidungsträgern der Stadt und davon erhofft sich Meyer ein weiteres Stück Klarheit: „Wir haben ein Hygienekonzept erarbeitet, uns an den Leitfäden der Liga orientiert, aber unter anderem auch beim SC Paderborn 07 nachgefragt. Das Konzept liegt der Stadt vor und wird nun Schritt für Schritt geprüft. Vielleicht wissen wir nach diesem Telefonat, ob und wo wir nachbessern müssen.“

Es droht absolute Wettbewerbsverzerrung.

Dominik Meyer

Die persönliche Erfahrung, am vergangenen Sonntag als Torwart des Hövelhofer SV einer von etwa 300 Anwesenden beim Kreispokalfinale der Fußballer in Marienloh gewesen zu sein, bestärkt den Geschäftsführer in seinem Glauben, alsbald Grünes Licht zu bekommen. 300 ist auch die Zahl, an der sich die Baskets-Verantwortlichen mit Blick auf die Punktspiele in der ProA orientieren. „Das ist das Minimum, von dem wir ausgehen. Inwieweit wir darüber hinaus Fans in die Maspernhalle lassen dürfen, hängt von unserem Konzept ab. Maximal könnten es etwa 900 sein. Über allem stehen die Nachverfolgbarkeit einer Infektionskette und die Vorgabe, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten“, sagt Meyer. Die Aussicht, dass Rostock vielleicht auf 1000 Fans zählen kann, während andere Teams ihre Heimspiele in leerer Halle austragen müssen, nervt ihn ganz besonders: „Bei den länderspezifischen Unterschieden droht absolute Wettbewerbsverzerrung.“

Die Testspiele

Donnerstag, 10. September: Uni Baskets - Iserlohn Kangaroos (ProB). Sonntag, 13. September: Phoenix Hagen (ProA) - Uni Baskets. Sonntag, 20. September: BG Göttingen (BBL) - Uni Baskets. Mittwoch, 23. September: Artland Dragons (ProA) - Uni Baskets. Samstag, 26. September: Uni Baskets - Rasta Vechta (BBL). Sonntag, 27. September: Münster (ProB) - Uni Baskets. Samstag, 3. Oktober: Uni Baskets - Braunschweig (BBL). Sonntag, 4. Oktober: Uni Baskets - Bochum (ProB).

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