Uni Baskets feiern mit dem 99:75 gegen Ehingen den nächsten Heimsieg
Zuhause fühlen sie sich wohl

Paderborn (WB). Die Uni Baskets tun weiterhin sehr viel, um in den eigenen vier Wänden die Basis für die erhoffte Play-off-Teilnahme zu legen. Der 99:75 (49:41)-Erfolg gegen Team Ehingen Urspring war am Samstagabend gleichbedeutend mit dem sechsten Heimsieg (6/3) dieser Saison und damit hat der Zweitligist im Sportzentrum Maspernplatz schon einmal öfter gewonnen als in der gesamten Vorserie (5/10).

Sonntag, 05.01.2020, 18:00 Uhr
Demetrius Ward im Duell mit Ehingens erblondetem Gregory Malinowski. Der Baskets-Guard erzielt beim 99:75-Erfolg über Ehingen 13 seiner 16 Punkte in Hälfte eins. Foto: Elmar Neumann

„Das erste Viertel haben wir ein bisschen verpennt. 27 Punkte für den Gegner sind einfach zu viel. Das war bestimmt nicht unser Gameplan. Aber danach haben wir die Aufgabe als Team super gelöst und auch noch fast unser Ziel erreicht, Ehingen unter 70 Punkten zu halten“, sagte Kapitän Ivan Buntic.

Uni Baskets - Team Ehingen Urspring 99:75

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  • 1814 Zuschauer sehen im Sportzentrum Maspernplatz den 99:75-Heimsieg der Uni Baskets gegen Ehingen. Foto: Elmar Neumann
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Nach dem 82:77-Sieg der Baskets im Hinspiel, das die Ehinger noch ohne die später nachverpflichteten Guards Cullen Neal und Dominique Hawkins bestritten hatten, übernahmen die Hausherren auch beim Wiedersehen zunächst die Kontrolle. Mit den mittlerweile bekannten Stärken – unter anderem zwei Alley-oop-Dunks von Martin Seiferth und einem Dreier von Jackson Trapp – gingen sie mit 13:6 (4.). in Führung. Doch wer erwartet hatte, der Unterschied zwischen einem Play-off- und einem Abstiegskandidaten sollte auch in der Folgezeit so deutlich erkennbar sein, der sah sich schnell getäuscht.

Die Baskets gönnten sich in der Verteidigung einige der später von Buntic angesprochenen Schläfchen und lagen nach den ersten zehn Minuten mit 25:27 zurück. Klare Worte von Headcoach Steven Esterkamp brachten zu Beginn des zweiten Abschnitts Besserung und bescherten einen 16:3-Lauf, der in einem 41:30-Vorsprung (15.) mündete. Eine Phase, in der vor allem Demetrius Ward zu überzeugen vermochte, der 13 seiner 16 Punkte vor der Pause markierte. Doch nicht zuletzt weil die Gäste das Reboundduell in den ersten 20 Minuten mit 26:16 für sich entschieden, kamen sie mit einem 9:0-Run noch ein zweites Mal heran.

1814 Zuschauer bedeuten Saisonrekord

Erst nach Wiederbeginn nahm die Partie dann ohne weitere Wendungen die aus der Paderborner Perspektive erhoffte Entwicklung. Beim Stand von 87:69 (34.) fühlte sich Esterkamp bereits siegessicher genug, um – unter dem Applaus der 1814 Zuschauer (Saisonrekord!) – Nachwuchsguard Leo Döring weitere ProA-Erfahrung sammeln zu lassen. Der 18-Jährige verbuchte zwei Assists und einen Ballgewinn, verpasste aber seine ersten Punkte. Erst fand ein Dreier nicht sein Ziel, dann “verweigerte” er in den Schlusssekunden gleich dreimal in Folge, nachdem ihm seine Teamkollegen förmlich einen weiteren Wurfversuch hatten aufdrängen wollen. “Ich weiß, was die Jungs wollten, aber ich habe jedes Mal gedacht, dass es besser ist, wenn ich weiterpasse. So mache ich das im Training doch auch, wenn jemand freier steht als ich”, sagte der Doppellizenzler aus Bielefeld. Wie man Würfe aus der Distanz versenkt, zeigte dem Youngster schließlich Captain Buntic höchstpersönlich, der die Begegnung mit zwei auch für ihn alles andere als üblichen Treffern aus der Maximaldistanz beendete. Topscorer in Reihen der Gewinner war allerdings wieder Kendale McCullum, der 23 Zähler (14 Assists, Plus-Minus-Wertung 40!) sammelte und einer von sechs Paderbornern war, die im zweistelligen Bereich landeten. “Die sechs Siege aus den ersten neun Heimspielen sind ein Beweis dafür, wie wohl wir uns zuhause fühlen. Wer vor so einer Kulisse keinen Spaß hat, dem ist nicht zu helfen”, sagte Buntic.

Gegen Schalke soll Heimsieg Nummer sieben her

Neben dem neunten Saisonsieg gab es eine weitere gute Nachricht. Die nächste Partie dürfen die Uni Baskets ebenfalls in der „Maspernhölle“ austragen und auch da bieten sich wieder vielversprechende Aussichten: Bevor das Team von Headcoach Steven Esterkamp dreimal in Folge (Karlsruhe, Kirchheim, Leverkusen) in der Fremde antreten muss, gastiert am kommenden Freitag, 10. Januar (20 Uhr), mit dem FC Schalke 04 ein weiteres Kellerkind in Paderborn.

 

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