Daniel Mixich freut sich über seine Rückkehr auf’s ProA-Parkett
Die pure Erleichterung

Paderborn (WB). Das war nicht die persönliche Bilanz, die sich Daniel Mixich für sein erstes Heimspiel in dieser ProA-Saison erhofft hatte. In der ersten Hälfte war er bereits nach 95 Sekunden Einsatzzeit mit drei Fouls versehen und im zweiten Durchgang kamen nur sechs Minuten hinzu, ehe ihm die Refs die Fouls Nummer vier und fünf angehängt hatten und die Partie für den Playmaker gelaufen war.

Dienstag, 26.11.2019, 02:00 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 05:04 Uhr
Baskets-Pointguard Daniel Mixich ist zurück auf dem ProA-Parkett. Foto: Elmar Neumann

So leicht ist der eine oder andere fragwürdige Pfiff gegen ihn allerdings schon lange nicht mehr zu verkraften gewesen, denn zum einen reichte es für Mixich mit den Uni Baskets trotzdem zum wichtigen 92:83 (43:40)-Sieg über die Artland Dragons – und zum anderen: Nach fünf Heimspielen, in denen er sich mit Leidensgenosse Grant Benzinger auf das Anfeuern von der Bank aus hatte konzentrieren müssen, war er endlich mal wieder im Sportzentrum Maspernplatz am Ball. »Ich spüre pure Erleichterung. Es ist ein super Gefühl, dass ich wieder dabei bin, auch wenn ich gerne ein bisschen länger auf dem Feld gestanden hätte«, sagt Mixich, der sich bei einem Trainingsunfall in der Vorbereitung einen Knorpelschaden zugezogen hatte. Zehn Spiele lang war der Guard nur Zuschauer. Vor einer Woche, bei der Niederlage gegen seinen Ex-Club Chemnitz, waren ihm die ersten 16 Minuten vergönnt. Der ursprüngliche Plan hatte einen kleineren Eingriff und eine kürzere Auszeit vorgesehen. Aber die überarbeitete Fassung gefällt Mixich viel besser: »Es ist jetzt ein bisschen mehr gemacht worden, doch dafür bleibt mir die zweite OP, die eine achtmonatige Pause nach sich gezogen hätte, höchstwahrscheinlich erspart.«

Ich fühle mich immer besser, schneller und wendiger.

Daniel Mixich

Fünf Punkte, ein Ballverlust und fünf Fouls standen am Ende auf dem Statistikbogen hinter seinem Namen. Der gebürtige Berliner war direkt für den erkrankten Jens Großmann in die Starting Five gerückt, ehe er nach 54 Sekunden und zwei ganz schnellen Fouls wieder auf der Bank Platz nahm. Im dritten Viertel hatte Mixich dann aber mit einem Korbleger zum 53:46 und einem Dreier zum 58:51 einen beachtlichen Anteil daran, dass die Gastgeber in dieser Phase den entscheidenden Zwischenspurt einlegen konnten. So wie in dieser Phase stellt sich der ehemalige Jugendnationalspieler seine Arbeit auch im weiteren Saisonverlauf vor. Dabei kommt ihm das nun folgende freie Wochenende sehr gelegen. »Ich fühle mich immer besser, schneller und wendiger, habe aber noch ein konditionelles Defizit und das möchte ich möglichst schnell korrigieren.« An den fünf trainingsfreien Tagen von Mittwoch bis Sonntag wird Mixich deshalb vor allem joggend unterwegs sein. Das freut Headcoach Steven Esterkamp, der im Hinblick auf das kommende Ligaspiel – am 8. Dezember in Oberhausen gegen den FC Schalke – aber auch einen anderen Wunsch formuliert: »Mit Daniel sind wir ein besseres Team, keine Frage, aber ich hoffe, dass er beim nächsten Mal etwas länger als acht Minuten spielen darf.«

Längst wieder gestrichenes FIBA-Fenster beschert Pause

Dass am ersten Dezember-Wochenende in der ProA keine Begegnung ausgetragen wird, hängt mit einem FIBA-Länderspielfenster für die Qualifikationsphase der Kontinentalmeisterschaften 2021 zusammen. Das wurde zwar Ende Juni wieder gestrichen, aber die ProA hat den Spielplan daraufhin nicht mehr verändert. Eine zweite Auszeit gibt’s vom 17. bis 25. Februar 2020. In der werden tatsächlich Länderspiele ausgetragen.

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