65:68-Niederlage bei den Dragons – direkter Vergleich geht aber an die Baskets Aufholjagd bleibt unbelohnt

Paderborn/Quakenbrück (WB/en). Die Uni Baskets haben am Freitagabend das Rückspiel bei den Artland Dragons hauchdünn mit 65:68 (27:31) verloren, können sich aber mit einem Teilerfolg trösten. Denn den direkten Vergleich mit dem möglichen Play-off-Platz-Konkurrenten haben sie dank des 87:79-Erfolges im Hinspiel für sich entschieden.

Grant Benzinger (links, hier im Duell mit Quakenbrücks Pierre Bland) ist mit 18 Punkten der Baskets-Topscorer bei der 65:68-Niederlage.
Grant Benzinger (links, hier im Duell mit Quakenbrücks Pierre Bland) ist mit 18 Punkten der Baskets-Topscorer bei der 65:68-Niederlage. Foto: Rolf Kamper

Die Gäste erwischten in der Artland Arena einen guten Start und lagen nach Dreiern von Demetrius Ward und Kapitän Ivan Buntic zügig mit 6:0 (20.) vorne. Zwar antworteten die Gastgeber ihrerseits mit einem 7:0-Lauf, den der ehemalige Paderborner Paul Albrecht – auch aus der Maximaldistanz – zur ersten Führung der Dragons abschloss (7:6/4.), doch es blieb zunächst ein Vergleich auf Augenhöhe. Es entwickelte sich eine intensive Partie auf überschaubarem Niveau und mit entsprechend tiefen Wurfquoten. Auch im zweiten Abschnitt des von der Defensivarbeit dominierten Duells vermochte sich noch niemand wirkungsvoll abzusetzen. Es galt, sich jeden einzelnen Punkt hart zu erkämpfen und das spiegelte sich im Halbzeitstand von 31:27 für Quakenbrück wider. Die bereits erwähnten Feldwurfquoten lagen jetzt bei 35 Prozent (Artland Dragons, 12/34) und sogar nur 26 Prozent (Uni Baskets, 8/31).

Grant Benzinger bringt die Baskets noch einmal ins Spiel zurück

Auch nach Wiederbeginn folgte kein Offensivspektakel. Mehr als drei Minuten vergingen, ehe sich das Halbzeitergebnis veränderte. Doch während die Baskets-Quote bis auf 20 Prozent sank (8/40), fanden die Dragons langsam ihren Rhythmus und zogen auf 45:31 (28.) davon. Erst nach einer von Headcoach Uli Naechster genommenen Auszeit fanden auch die Baskets so etwas wie Treffsicherheit wieder und verkürzten auf 39:45 (29.). So war beim Stand von 50:42 für Quakenbrück auch vor dem finalen Viertel noch nichts verloren, doch den besseren Auftakt erwischten erneut die Niedersachsen. Nicht zuletzt dank zwei krachender Dunks von Demetris Morant, ProA-Akteur des Monats Dezember, bauten sie den Abstand bis auf 61:44 (37.) aus. Die Entscheidung? Keinesfalls. In weniger als zwei Minuten verkürzten die Baskets per 12:1-Lauf auf 56:62 (38.). Vor allem Topscorer Grant Benzinger (18 Punkte) wollte sich einfach nicht geschlagen geben und so wurde es noch mal richtig eng. Fünf Sekunden vor dem Ende und nach einem Dreier von Connor Wood war es nur noch ein einziger Zähler Unterschied, doch der 19-jährige Thorben Döding behielt an der Freiwurflinie die Nerven und stellte mit zwei Treffern auf 68:65 für seine Mannschaft.

Nächster Gegner ist der Tabellenzweite Hamburg Towers

Weiter geht es für die Baskets am Samstag, 19. Januar, mit dem Heimspiel gegen die Hamburg Towers. Die werden zwar als erster Verfolger von Spitzenreiter Chemnitz auf Rang zwei geführt, zeigen sich aber auswärts ausgesprochen anfällig. Fünf Niederlagen haben sich die Türme in den bisherigen 17 Begegnungen geleistet, alle fünf setzte es in der Fremde. »Sollte diese Serie auch nach dem Hamburger Auftritt bei uns noch Bestand haben, hätte ich natürlich nichts dagegen«, sagte Naechster.

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