Baskets-Kapitän trifft auf seinen Ex-Verein und Kumpel Daubner Buntic freut sich auf die Ritter

Paderborn (WB). Die Uni Baskets empfangen am Freitagabend (20 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) die Kirchheim Knights zum letzten Spiel des Jahres in der 2. Basketball-Bundesliga. Für Paderborns Kapitän Ivan Buntic ist das Duell mit den Rittern ein ganz besonderes. Zum einen geht es gegen seinen Ex-Verein, zum anderen trifft er auf einen guten Freund: Phillip Daubner.

Von Timo Schäfers
Ivan Buntic trifft am Freitag auf seinen Ex-Verein Kirchheim und auf Phillip Daubner, seinen guten Freund aus gemeinsamen Paderborner Zeiten.
Ivan Buntic trifft am Freitag auf seinen Ex-Verein Kirchheim und auf Phillip Daubner, seinen guten Freund aus gemeinsamen Paderborner Zeiten. Foto: Elmar Neumann

Der 24-jährige Daubner war von 2015 bis 2018 für die Paderborner aktiv, wechselte vor der laufenden Spielzeit allerdings gen Baden-Württemberg. Dort kam er bislang in allen Begegnungen zum Einsatz, erzielte im Schnitt 7,5 Punkte pro Spiel und ist gefährlichster Dreierschütze seines Teams. Auf seine Rückkehr ins Sportzentrum freut sich der Forward nach eigenem Bekunden sehr: »Das ist natürlich ein besonderes Spiel. Es waren drei tolle Jahre in Paderborn und ich habe noch immer einige Bekannte und Freunde dort.« Einer davon: Ivan Buntic, mit dem Daubner »eigentlich ständig« in Kontakt steht. Das bestätigt auch Paderborns Center: »Wir schreiben uns häufig. Ich freue mich sehr, Phillip wiederzusehen. Allerdings spielt das während des Spiels für mich natürlich keine Rolle. Da ist es mir egal, ob ich gegen meinen Bruder, Phillip oder wen anderes spiele.«

Durch neue Rolle selbstbewusster

Phillip Daubner kehrt mit Kirchheim nach Paderborn zurück. Foto: Elmar Neumann

Mit seiner neuen Rolle als Kapitän findet sich der 27-Jährige, der im Sommer den langjährigen Baskets-Spielführer Morgan Grim beerbt hat, äußerst gut zurecht: Waren es im Vorjahr noch 3,5 Punkte und 3,1 Rebounds im Schnitt, kommt der 2,08-Meter-Hüne in dieser Spielzeit bislang auf 7,2 Zähler sowie 4,5 Rebounds. Die Gründe für den Leistungsanstieg sind laut Buntic vielschichtig: »Das Wichtigste ist, dass ich im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als ich mich einer Operation unterziehen musste, verletzungsfrei bin. Außerdem agieren wir in dieser Saison als echte Mannschaft, das macht es leichter.« Sein Coach Uli Naechster führt einen weiteren Grund an: »Ivan ist durch seine neue Rolle viel selbstbewusster geworden, was man nicht nur in der Art und Weise sieht, wie er den Korb attackiert, sondern auch daran, dass er sich beim Dreier mehr zutraut. Daran haben wir seit dem Beginn seiner Zeit hier in Paderborn gearbeitet.«

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Siege gegen alte Teams sind immer besonders schön.

Ivan Buntic

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Vor seinem Engagement an der Pader war Buntic beim kommenden Gegner aktiv, weshalb das letzte Spiel des Jahres nicht nur aufgrund des Wiedersehens mit seinem Kumpel Daubner ein Besonderes ist. »Siege gegen alte Teams sind immer besonders schön. Das ist das Ziel«, kündigt Buntic mit einem Schmunzeln an.

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