2. Basketball-Bundesliga: Uni Baskets gastieren am Sonntag in Trier Wiedersehen mit Gloger

Paderborn (WB). Das Programm der Zweitligabasketballer der Uni Baskets hat es momentan so richtig in sich. Nach Niederlagen beim Tabellenvierten in Kirchheim und in der heimischen Maspernhalle gegen den Spitzenreiter aus Chemnitz warten am Sonntag (17 Uhr) die drittplatzierten Gladiators Trier auf die Ostwestfalen. Mit dabei: Der Ex-Paderborner Till Gloger.

Von Timo Schäfers
Hier noch in Rot, am Sonntag in Grün: Der Ex-Paderborner Till Gloger empfängt mit Trier die Uni Baskets.
Hier noch in Rot, am Sonntag in Grün: Der Ex-Paderborner Till Gloger empfängt mit Trier die Uni Baskets. Foto: Elmar Neumann

»Natürlich klingt das erst mal hart, allerdings muss man auch bedenken, dass die Liga äußerst ausgeglichen ist. Bis auf Chemnitz und Hamburg, die sich aktuell als Favoriten herauskristalisieren, ist jede Mannschaft schlagbar«, kündigt Paderborns Headcoach Uli Naechster an und unterstreicht die Ausgeglichenheit der ProA wie folgt: »Wenn man bedenkt, dass uns nur zwei vergebene Würfe gegen Baunach und Kirchheim von Platz vier trennen, zeigt das, dass alles möglich ist.«

"

Bis auf Chemnitz und Hamburg ist jede Mannschaft schlagbar.

Uli Naechster

"

Nichtsdestotrotz gehen die Gladiatoren aus der ältesten Stadt Deutschlands als Favorit in die Partie. Die Rheinland-Pfälzer haben seit der Saison 2015/16 immer die Play-offs erreicht und mussten in der laufenden Spielzeit in elf Spielen erst drei Niederlagen hinnehmen. Die jüngste hatte es allerdings in sich: Unter der Woche verloren die Trierer in einem vorgezogenen Duell des zwölften Spieltags gegen die Hamburg Towers deutlich mit 62:108. Für Naechster stellt die hohe Pleite eine Chance dar: »Wenn du so eine Niederlage kassierst, dann musst du dich immer erst einmal sammeln. Wir müssen mit einem guten Start dafür sorgen, dass sie ihr Selbstvertrauen nicht zurückgewinnen, denn natürlich ist Trier vor allem zuhause immer hochmotiviert.«

"

Till ist ein Spieler, der dir vor allem in der Zone wehtun kann.

Uli Naechster

"

Bester Werfer der Trierer ist Johannes Joos, dem 16,5 Punkte und 5,5 Rebounds pro Partie gelingen. Ihm folgen der enorm erfahrene US-Amerikaner Jermaine Bucknor, der trotz seines stattlichen Alters von 35 Jahren, auf 13,9 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt kommt sowie Gloger (13,4 Punkte, 4,9 Rebounds), der nach einem Jahr beim Mitteldeutschen BC in der Bundesliga nun für Trier auf Korbjagd geht. »Till hatte zu Beginn der Saison mit einer Schulterverletzung zu kämpfen und muss sich seine Minuten erarbeiten. Dennoch ist er ein Spieler, der dir vor allem in der Zone immer wehtun kann«, weiß Naechster, der mit der maximalen Anzahl von zwölf Spielern nach Trier reisen wird.

Für alle Fans, die die Paderborner nicht begleiten können, haben die Baskets eine besondere Aktion, in Kooperation mit dem Pollux-Kino, ins Leben gerufen. Ab 14.30 Uhr können Interessierte zunächst den Basketball-Film »Uncle Drew« schauen und anschließend das Auswärtsspiel im Livestream verfolgen. Der Eintritt kostet 8,50 Euro.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6210699?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F