Uni Baskets unterliegen Chemnitz mit 84:99 Der Primus ist zu stark

Paderborn (WB). Sie haben sich nach Kräften gewehrt und es hat doch nicht gereicht: Nach drei Heimsiegen in Serie mussten sich die Uni Baskets am Freitagabend vor 1241 Fans dem weiterhin unbezwungenen ProA-Primus Niners Chemnitz mit 84:99 (38:46) geschlagen geben und kassierten im zehnten Spiel die sechste Niederlage.

Von Elmar Neumann
Baskets-Guard Daniel Mixich in Bedrängnis. Gleich zwei Niners-Akteure setzen den Paderborner Ex-Chemnitzer unter Druck. Am Ende landet der Tabellenführer aus Sachsen am Freitagabend mit dem 99:84 (46:38) den neunten Sieg im neunten Spiel.
Baskets-Guard Daniel Mixich in Bedrängnis. Gleich zwei Niners-Akteure setzen den Paderborner Ex-Chemnitzer unter Druck. Am Ende landet der Tabellenführer aus Sachsen am Freitagabend mit dem 99:84 (46:38) den neunten Sieg im neunten Spiel. Foto: Elmar Neumann

Die Gäste freuten sich dagegen über den neunten Sieg im neunten Saisonspiel und stellten damit einen neuen Vereinsrekord auf. Als die Hausherren zu Beginn des zweiten Viertels ihr Visier eingestellt hatten, sorgten die Dreierspezialisten Marc Nagora und Connor Wood für eine 27:23-Führung der Baskets. Doch die Niners reagierten im Stile eines Topteams und antworteten mit einem 17:2-Lauf zur eigenen 40:29-Führung. Die Baskets gaben nie auf, aber in den entscheidenden Phasen spielten die Chemnitzer ihre Klasse aus.

»Wir haben ein gutes Spiel gemacht und bewiesen, dass wir auch gegen das derzeit beste Team der Liga mithalten können. Aber letztlich sind uns ein paar Fehler zuviel unterlaufen und die Niners haben die wichtigen Würfe getroffen«, sagte der ehemalige Chemnitzer Daniel Mixich, der seit dieser Saison für Paderborn auf Korbjagd geht. Während sich der Aufbauspieler mit vier Punkten zu begnügen hatte, avancierte Grant Benzinger (21/fünf Dreier) einmal mehr zum Topscorer der Uni Baskets. Für die aufstiegsreif tief besetzten Gewinner erzielte Jonas Richter die meisten Punkte (19).

Nach dem Duell mit dem Tabellenführer wartet auf die Uni Baskets am Sonntag, 25. November (17 Uhr), direkt die nächste hohe Hürde. Dann sind sie Gast des Ligadritten Gladiators Trier.

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