2. Bundesliga ProA: Modusanpassung die „bestmögliche Lösung mit dem geringsten Risiko für alle Beteiligten“
Play-off-Runde in zwei Gruppen

Paderborn. -

Als Reaktion auf die Pandemie-Auswirkungen hat die 2. Basketball-Bundesliga nach der ProB nun auch den Playoff-Modus in der ProA angepasst. Ob die beschlossene Neuerung für die Uni Baskets Paderborn noch relevant sein wird, wird bereits das kommende Wochenende aufzeigen. Um noch mit dem aktuell vier Punkte entfernten achten Platz flirten zu können, sind zwei Siege in Trier (Freitag) und gegen Ehingen (Sonntag) Pflicht.

Mittwoch, 03.03.2021, 14:01 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 14:04 Uhr
Entschlossen: Jens Großmann und die Uni Baskets haben die Play-off-Teilnahme noch nicht abgeschrieben. Foto: Elmar Neumann

Die Liga hatte in den zurückliegenden Wochen intensiv mit ihren Vereinen über die Auswirkungen der Pandemie auf die laufende Saison diskutiert. Vor diesem Hintergrund wurde sowohl der Playoff-Modus in der ProB angepasst, die Hauptrunde der ProB um eine Woche verlängert und auch das Aussetzen des sportlichen Abstiegs in der ProA und ProB durch die Gesellschafterversammlung beschlossen (wir berichteten). In einer erneuten Sitzung der Bundesligisten wurden darauf aufbauend weitere Änderungen für den Saisonverlauf beider Ligen ergänzt. Anstelle des bisherigen „Best-of-Five“-Modus werden die Aufsteiger aus der ProA in die Basketball-Bundesliga diesmal einem Gruppen-Playoff-Modus ausgespielt.

Hierbei spielen die acht bestplatzierten Teams der Hauptrunde in zwei Gruppen à vier Teams im Modus jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel gegeneinander. Die Ergebnisse der Vierer-Gruppen werden in jeweils einer eigenen Tabelle zusammengefasst. Für den Fall, dass der Gruppenerste und -zweite punktgleich sind, gibt es ein Entscheidungsspiel. Die jeweiligen Gruppensieger sind die ermittelten Aufsteiger in die Bundesliga. In den Finalspielen wird unter den beiden Gruppensiegern und damit auch Aufsteigern der Meistertitel der ProA in einem Hin- und Rückspiel ausgespielt.

Liga-Geschäftsführer Christian Krings: „Nach den Änderungen im Spielmodus der ProB vor zwei Wochen galt es für uns nun zu prüfen, wie die Hauptrunde mit den noch nachzuholenden Spielen und den anschließenden Playoffs auch in der ProA bestmöglich und mit dem geringsten Risiko für alle Beteiligten gespielt werden kann. Ich halte dabei die Anpassung des Playoff-Modus in der ProA für ebenfalls wichtig und sinnvoll. Leider sehen wir aufgrund der Corona-Pandemie eine Anpassung der Spielmodi in beiden Ligen für notwendig, um bestmöglich für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

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