TuS Sennelagers Frederic Fereirra Silva im Hauptfeld der Australien Open – Große Einigkeit bei Klubs für Sommersaison:
Bundesliga nur mit Zuschauern

Paderborn -

Einer hat‘s geschafft: In der Qualifikation für die am kommenden Montag beginnenden Australian Open in Melbourne hat sich Frederic Fereirra Silva als einziger von vier gestarteten Profis des Tennis-Bundesligisten TuS Sennelager für das Hauptfeld qualifiziert.

Mittwoch, 03.02.2021, 03:55 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 04:00 Uhr
Erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers: Frederico Ferreira Silva (hier bei einem Bundesligamatch im Trikot des TuS Sennelager) freut sich auf die Australian Open. Foto: Agentur Klick

Der 25-jährige Portugiese erreichte als Nummer 182 der ATP-Weltrangliste nach dem Gewinn von drei Quali-Matches erstmals in seiner Karriere im Einzel die erste Runde der besten 128 Spieler bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Sein Gegner stand am Dienstag noch nicht fest. Die erste Runde des Hauptfeldes der Veranstaltung in Down-Under beginnt am Montag. Mit dem direkt startberechtigten Norbert Gombos (ATP-89) tritt dort noch ein weiterer TuS-Profi an.

Bei einer Online-Sitzung der zehn Vereine der Herren-Bundesliga Anfang der Woche bekräftigten die zehn Erstligisten unisono, die Spielzeit im Sommer (Mitte Juli bis Mitte August) nur dann auszutragen zu wollen, wenn Zuschauer zugelassen sind. TuS-Teammanager Marc Renner betont: „Für uns steht bei den Begegnungen der Eventcharakter im Vordergrund. Schon eine Begrenzung zugelassener Zuschauer würde das beeinträchtigen.“ Einen Konsens über den Umgang mit einer Teilzulassung fanden die Vereine in der Sitzung nicht.

Sollte die derzeit gültige Regel, nach der die Spieler bei ATP-Turnieren bereits 48 Stunden vor dem Beginn am Spielort weilen müssen, im Sommer weiterhin gelten, wollen die Vereine darüber nachdenken, mit veränderten Regularien für die deutsche Topliga zu reagieren. „Da die Turniere der ATP vorgehen, stünden uns an den Spieltagen kaum Spieler zur Verfügung“, erläutert Renner die Problematik. Denkbar sei beispielsweise, nach Rücksprache mit dem Deutschen Tennisbund (DTB) Auf- und Abstieg aussetzen.

Dass die kommende Bundesliga im Internet zu verfolgen ist (höchstwahrscheinlich kostenpflichtig), steht endgültig fest. Laut Anbieter Tennis-Channel werden alle Partien live gestreamt. Außerdem wird pro Spieltag die Topbegegnung mit Kommentatorenbegleitung übertragen und zu Wochenbeginn eine Zusammenfassung des Liga-Geschehens online gestellt. Die tatsächlichen Aufstellungen der Mannschaften sind bereits am Vorabend der Partien im Internet einsehbar.

Ob die kürzliche Neubesetzung der DTB-Spitze Einfluss auf die Bundesliga haben wird, lässt sich noch nicht absehen. Dietloff von Arnim hat am 31. Januar nach einer Online-Wahl durch Präsidium und Vertreter der Landesverbände den bisherigen Amtsinhaber Ulrich Klaus als Präsident abgelöst. Kurz vor der Wahl hatte Klaus seine erneute Kandidatur aufgrund Meinungsverschiedenheiten zurückgezogen. Streitpunkt war der neuerdings mögliche Beibehalt des Postens als Präsident eines Landesverbandes nach dem Einzug in das DTB-Präsidiums.

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