Verband nimmt steigende Infektionszahlen und Sorgen der Vereine ernst
FLVW bewertet Situation neu

Paderborn (WV). Das Robert-Koch-Institut hat am Mittwochmorgen 14.964 Neu-Infektionen innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. Die Bundesregierung pocht vor den Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch auf drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Mittwoch, 28.10.2020, 12:55 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 15:24 Uhr
Ab kommender Woche könnte der Amateurfußball ruhen – für den kompletten November. Foto: Elmar Neumann

Die vorgesehenen Regelungen betreffen nach Medienberichten auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Und zwar ab dem 4. November. Heißt: Einigen sich die Politiker ab Mittwochmittag auf diese Maßnahmen, ruht ab dem 4. November der Amateurfußball. Die Maßnahmen sollen für den kompletten November gelten.

Am Mittwochmorgen reagierte der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen FLVW auf Bedenken seiner Vereine, ohne dabei konkret zu werden. In den sozialen Netzwerken erklärte der Verband: „Am Wochenende ist es zu zahlreichen coronabedingten Spielabsagen gekommen. Die dynamische Entwicklung, steigende Infektionszahlen sowie Sorgen und Bedenken unserer Vereine und Mitglieder nehmen wir sehr ernst, weswegen eine Neubewertung der Situation rund um den Spielbetrieb nötig geworden ist. Seit Montag befinden sich die Verantwortlichen aus dem Präsidium, den Gremien, Kreisen, den spielleitenden Stellen sowie aus der Landesregierung im intensiven Austausch. Wie Maßnahmen für den Spielbetrieb aussehen könnten, hängt wesentlich von den anstehenden Beschlüssen der Politik und der Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ab. Sobald es eine Entscheidung gibt, erfahrt Ihr es hier umgehend.“ Die FLVW-Spitze hat für Mittwochabend kurzfristig eine Videokonferenz mit den Kreisvorsitzenden anberaumt.

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