SSV Elsen nach dem ersten Wettkampf in der Deutschen Schießsport-Liga Dritter
Feuertaufe bestanden

Paderborn (WB/jm). Die neugegründete Deutsche Schießsport-Liga hat ihre Feuertaufe bestanden. Die Luftgewehrschützen des SSV St. Hubertus Elsen starteten beim SV Wieckenberg in Wietze in die Wettkampfserie, die von acht Nord-Vereinen anstelle der vom Deutschen Schützenbund abgesagten Bundesligasaison recht spontan ins Leben gerufen worden ist. Es gab einen 4:1-Sieg und eine 2:3-Niederlage.

Dienstag, 27.10.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 09:20 Uhr
Die Mannschaft des SSV St. Hubertus Elsen in Wietze, von links: Dirk Steinicke, Malin Wigger, Tatjana Spies, Bastian Blos und Lara Quickstern. Foto: Markus Quickstern

Mit Abstand in der Sache vereint – 1,50 Meter Abstand zwischen den Schießständen: Auftaktgegner war der SV Kamen, der mit 4:1 bezwungen wurde. Zum „Man of the Match” wurde Bastian Blos gekürt; er freute sich über einen Sachpreis. Blos konnte nach Rückstand mit starker kämpferischer Leistung und einer 100er Serie zum Abschuss sein Duell noch drehen und den Einzelpunkt gewinnen (394:389). Ebenfalls siegreich: Dirk Steinicke (393:387), Malin Wigger (396:387) und Lara Quickstern (394:390). Den Ehrenpunkt musste Tatjana Spies gestatten (390:393). „Das war wie Bundesliga-Atmosphäre, nur ohne Zuschauer“, meinte Elsens 1. Vorsitzender Markus Quickstern.

Lara Quickstern steigert sich

Am Sonntag stand der Vergleich mit dem starken Wissener SV auf dem Programm. Die Mannschaft des Wochenendes distanzierte erst den amtierenden Deutschen Meister SSG Kevelaer und dann den SSV Elsen jeweils mit 3:2. Bis zum Ende war’s hochspannend. Bei der Niederlage punkteten Malin Wigger (393:392) und Lara Quickstern (389:388), derweil sich Dirk Steinicke (386:394) – er hatte einen Waffendefekt, der Abzug löste sich zu früh – Tatjana Spies (390:395) und Bastian Blos (394:395) beugen mussten. Lara Quickstern als „Woman of the Match“ bekam einen Preis. Zunächst kam sie gar nicht richtig „rein“, schoss sogar eine Sieben. Nach einer kurzen Pause und Rücksprache mit Trainer Achim Veelmann vermochte die Jurastudentin den Wettkampf mit einer 100 und 99er Serie in der Mitte des Duells noch drehen. Lohn: der Einzelpunkt.

„Das Feedback war positiv. Die Sportler waren sehr erfreut, dass sie sich auf hohem Niveau im Wettkampf messen konnten“, sagte Markus Quickstern. In der ersten Tabelle nimmt Elsen mit 2:2 Zählern den dritten Platz ein hinter dem SV Wieckenberg und Wissener SV (beide 4:0). Gut an kamen in der Turnhalle des Freizeitparks Wietze Neuerungen, die dem deutschen Schießsport insgesamt frischen Wind zufächeln sollen. Etwa das „Freie Setzen“. Erstmals bestimmte der Trainer und nicht die Setzliste die Position der Schützen. Da war ein glückliches Händchen gefragt. Manches Mal ging der Überraschungseffekt nach hinten los, schmunzelte Quickstern. Elsens Trainer Heinz Reinkemeier und Achim Veelmann hielten sich an die Setzliste.

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