Fußball-Bezirksliga 13: Zwischenfazit der vier Aufsteiger aus dem Kreis Paderborn
Ein Trio ist zufrieden

Paderborn (WB). In der neuen Fußball-Bezirksliga 13 gab es vor der Saison 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie gleich fünf Aufsteiger. Neben dem Lippstädter Meister SV Geseke, der momentan Neunter ist, spielen nun mit dem SC RW Verne, dem TSV Wewer, dem TuS Sennelager und dem SC Ostenland vier Neulinge aus dem Fußball-Kreis Paderborn in der achthöchsten deutschen Liga.

Mittwoch, 07.10.2020, 04:00 Uhr
Immer mit vollem Einsatz dabei: Sennelagers Michael Hartmann, mit 30 Jahren der jüngste Trainer der neuen Bezirksliga 13. Foto: Jörn Hannemann

Während die Teams aus Verne, Wewer und Sennelager anscheinend schon in der neuen Spielklasse angekommen sind, läuft bei den noch punktlosen Ostenländern bisher noch nicht viel zusammen. Ein Zwischenfazit nach den ersten fünf Spieltagen:

7. SC RW Verne

In Verne wird seit dem 6. September nach 52-jähriger Abstinenz wieder Bezirksligafußball gespielt. Nach dem ersten Sechstel dieser Saison sind die Rot-Weißen überraschenderweise der beste Aufsteiger. Die Elf aus dem Marienstadion holte nach der Auftaktniederlage gegen Sennelager (0:3) drei Siege in Folge. Nach dem 1:3 gegen Borchen am vergangenen Sonntag reichen momentan 9:9-Tore für neun Punkte. „Wir konnten die Aufstiegseuphorie in die neue Saison mitnehmen. Wir leben auch in der Bezirksliga von unserer mannschaftlichen Geschlossenheit. Zudem ist es ein Vorteil, dass mein Team seit Jahren eingespielt ist. Insgesamt gesehen ist in der Bezirksliga das Tempo deutlich höher als in der Kreisliga A“, sagt A-Lizenz-Inhaber Helge Damm. Von den acht Neuzugängen überzeugte bisher besonders der hochgemeldete A-Jugend-Spieler Jonathan Salmen, der als einziger Novize in allen Spielen in der Startelf stand und dem gegen Mastholte schon ein Tor gelang.

8. TSV Wewer

Beim TSV Wewer, der erstmals seit seiner Vereinsgründung im Jahr 2000 in der Bezirksliga spielt, ist auch in der neuen Spielklasse die Offensive das Prunkstück. Schon 14 Tore, davon alleine elf bei den Auftaktsiegen in Ostenland (6:1) und gegen Marsberg (5:2) erzielten die Weweraner in den ersten 450 Spielminuten. Auf die Niederlagen in Geseke und gegen Atteln folgte am Sonntag ein 2:2 bei der heimstarken FSV Bad Wünnenberg/Leiberg. „Wir sind recht gut in der Bezirksliga angekommen und brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken. Auch bei den beiden Niederlagen hätten wir punkten können. Wie schon im Vorfeld von mir erwartet, wird in der neuen Liga viel körperlicher und schneller gespielt als in der A-Liga“, bilanziert Wewers neuer Coach Stefan Zeisberg.

11. TuS Sennelager

Im Gegensatz zur letzten Bezirksliga-Saison 2015/2016 startete der TuS Sennelager in diese Spielzeit mit zwei Siegen aus den ersten drei Spielen erfolgreich. Dem 3:0-Auftaktsieg in Verne folgte eine starke Leistung gegen den Titelaspiranten DJK Mastbruch (2:4) und ein 5:4-Erfolg beim SC Ostenland. Auch nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge zieht Aufstiegstrainer Michael Hartmann bisher ein positives Fazit. „Obwohl die beiden jüngsten Partien aus unserer Sicht nicht so gut verlaufen sind, bin ich mit den ersten fünf Spielen zufrieden. Allerdings müssen wir schnellstmöglich die vielen individuellen Fehler abstellen, um wieder erfolgreich zu sein. In der Bezirksliga werden solche Fehler meistens sofort bestraft. Zudem spielen die Teams körperlich robuster als in der Kreisliga A. Für unsere vielen jungen Spieler ist die Bezirksliga ein ständiger Lernprozess“, meint Hartmann. Der mit 30 Jahren jüngste Trainer der Liga schaut bei den Spielvorbereitungen übrigens fast nur auf seine Mannschaft und nur am Rande auf den Gegner.

16. SC Ostenland

Der SC Ostenland startete mit der 1:6-Heimniederlage gegen Wewer sehr schlecht. In den folgenden Spielen in Bad Lippspringe (1:3), gegen Sennelager (4:5) und in Anreppen (0:1) hielten die Blau-Weißen gut mit. Zum ersten Punktgewinn reichte es aber noch nicht. Nach dem 0:7-Debakel gegen Rot-Weiß Mastholte am vergangenen Donnerstag steht mit bisher null Punkten und 6:22 Toren eine ernüchternde Zwischenbilanz auf dem Konto. „Leider musste ich aufgrund von Personalproblemen immer wieder die Startaufstellung ändern. So fehlt bisher die Spielsicherheit und auch das nötige Glück. Gegen Sennelager haben wir viermal einen Rückstand egalisiert, um in der Nachspielzeit noch mit 4:5 zu verlieren“, resümiert Coach Daniel Brökelmann, der bisher schon 23 Spieler seines 27-Mann-Kaders eingesetzt hat. Gerne hätte Brökelmann als 24. Spieler seinen Torjäger Enrik Hesse aufgestellt, doch der 28-Jährige fällt nach einem Innenbandriss mindestens bis zum Jahresende aus. Da in dieser Saison vier Mannschaften aus der Staffel 13 absteigen, sollten die Blau-Weißen im Kellerduell am nächsten Sonntag in Elsen möglichst anfangen zu punkten, um nicht schon früh im Saisonverlauf ins Hintertreffen zu geraten.

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