Junioren-Bundesliga: Marlon Neesen sichert mit seinem Tor das 1:1 gegen Bochum
Nico Willeke hält Punkt für U17 fest

Paderborn. Die U19 und U17 des SC Paderborn sind als Aufsteiger beim Bundesliga-Auftakt sieglos geblieben. Gegen den VfL Bochum holte die U17 einen Punkt, die U19 ging komplett leer aus.

Montag, 21.09.2020, 05:00 Uhr
Erst einen Elfmeter verursacht, dann mehrfach einen erneuten Rückstand verhindert: Paderborns U17-Keeper Nico Willeke. Foto: André Adomeit

 

U19-Bundesliga

VfL Bochum - SC Paderborn 4:0 (1:0). Zwei Halbzeiten, zwei unterschiedliche Eindrücke: So erlebte Paderborns Trainer Bernd Wiesner den Auftakt. Bis zur Pause sah es für die Gäste gar nicht so schlecht aus. Der SCP hielt lange ein torloses 0:0, ehe John-Max Kowalski den VfL acht Minuten vor der Pause in Front brachte. „Das war die erste Chance der Bochumer, die sie mit brutaler individueller Qualität genutzt haben. Insgesamt war mein Eindruck, dass wir in der ersten Halbzeit nicht nur gleichwertig waren, sondern sogar die bessere Spielanlage hatten“, sagte Wiesner. Die letzte Konsequenz im Abschluss aber fehlte, so gab es nur eine klare Torchance, die Denizhan Yazici beim Stand von 0:0 vergab.

Auch nach dem Wechsel dauerte es eine ganze Weile, bis die Bochumer erneut zuschlugen. Das 2:0 von Calvin Minewitsch in der 62. Minute war quasi die Vorentscheidung. „Das hat dem VfL Sicherheit gegeben“, urteilte Wiesner. In der Schlussviertelstunde machte Luis Hartwig mit einem Doppelpack (75., 83.) alles klar und besorgte den Endstand. „Am Ende war der Bochumer Sieg verdient, auch wenn er aus meiner Sicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Der Unterschied war einfach, dass sie aus fünf oder sechs guten Chancen vier Treffer erzielt haben. Wir können aber als Fazit mitnehmen, dass wir uns nicht verstecken müssen“, so Wiesner. SCP: Schunke – Coskun, Donner, Gyameshie, Kerkemeyer – Brauckmann, El-Faouzi – Owusu (58. Ahmadi), Öztürk (70. Struck) – Yazici (64. Dag), Gürek (81. Sayin)

 

U17-Bundesliga

SC Paderborn - VfL Bochum 1:1 (1:1) . Am Ende bejubelten die Gastgeber den ersten Punkt wie einen Sieg, dabei hatte alles denkbar schlecht begonnen. Bereits in der dritten Minute holte Torwart Nico Willeke den Bochumer Artur Golubytskij im Strafraum von den Beinen, den fälligen Elfmeter verwandelte Leon Tasov sicher zum 1:0 für den VfL. „Das war ein nervöser Beginn, doch dann haben sich die Jungs für eine hohe Bereitschaft belohnt. Das war ein richtig guter Start“, freute sich NLZ-Leiter Christoph Müller und auch Trainer Oliver Döking durfte den Platz mit einem Lächeln verlassen: „Die Spieler haben alles reingeworfen, was sie hatten. Das war eine eindrucksvolle Leistung gegen einen starken Gegner. Ich bin wahnsinnig stolz.“ Die von Döking im Vorfeld angesprochene Geschlossenheit und ein toller Teamgeist waren ein Schlüssel zum Erfolg, dazu kamen eine gute Strategie und viel Leidenschaft. Den verdienten Ausgleich besorgte der aufgerückte Innenverteidiger Marlon Neesen nach einer halben Stunde. Nachdem Willeke sein Team danach mehrfach vor einem erneuten Rückstand bewahrt hatte, hätte der SCP in Person des eingewechselten Alex de Nittis in der Schlussminute fast noch den Siegtreffer erzielt. Aber auch so gab es nach dem Abpfiff nur glückliche Gesichter. SCP: Willeke – Krumme, Fink, Neesen, Pollio – Horey, Rebronja (77. Matulin) – Baris, Koz (53. de Nittis) – Vega Zambrano, Ihekwoaba (53. Westheide)

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