3. Liga Volleyball: DJK Delbrück und Damen vom VoR Paderborn verlieren
„Haben uns irgendwie überraschen lassen“

Delbrück/Paderborn (ma). Ohne Sieg sind die heimischen Volleyball-Drittligisten von ihren Auswärtsspielen zurückgekehrt. Während die Herren der DJK Delbrück klar 0:3 unterlagen, spielten die Damen von VoR Paderborn fünf Sätze und holten einen Punkt.

Sonntag, 20.09.2020, 22:00 Uhr
Gesprächsbedarf: Trainer Uli Kussin stellt seine Mannschaft in einer Auszeit neu ein. Am Ende half es nichts. Foto: Markus Schlotjunker

SVG Lüneburg II - DJK Delbrück 3:0 (25:23, 25:23, 25:18). Das Resultat lautete identisch wie am ersten Spieltag der vorigen Saison. Gegenüber dem 2:3 zum Auftakt gegen Giesen II brachte Delbrücks Trainer Uli Kussin statt Christian Wuttke-Ziller und Kevin Janzen als Diagonalspieler Martin Steinbrück und als Außenangreifer den aus dem Urlaub zurückgekehrten Maximilian Protte, der nach der Partie gleich zum MVP der DJK gekürt wurde. Los ging es aber gar nicht gut für Delbrück. Mit 0:3 und 2:7 lag der Gast in der Startphase hinten. „Da haben wir uns irgendwie überraschen lassen. Obwohl wir Lüneburg kennen, kamen wir nicht zurecht“, rätselte Coach Kussin. Zumindest kam sein Team wieder in Schlagdistanz, blieb bis zum 23:24 dran, konnte aber das 23:25 und damit das 0:1 nicht verhindern. Im zweiten Satz spielten die Delbrücker viel besser und hatten das Heimteam lange unter Kontrolle. 4:1 und 15:10 lauteten Zwischenstände, ehe der SVG wieder aufkam und kontinuierlich verkürzte. Beim 22:20 sah es für die DJK noch gut aus, beim 23:22 auch noch, doch dann folgten drei einfache Fehler und der Satz ging 23:25 verloren. Statt 1:1 hieß es also 2:0 für Lüneburg. „Das war der Knackpunkt. Den Satz müssen wir holen, dann läuft es anschließend anders“, meinte Kussin. Im dritten Durchgang geriet die DJK schnell in Rückstand. Als der von 12:15 auf 13:19 anwuchs, war die Luft raus. „Da gingen die Köpfe bei uns runter“, berichtete der Trainer. So kam am Ende ein 0:3 heraus.

DJK: Janzen, Grodde, Steinbrück, Wuttke-Ziller, Hinz, Wunder, Wienhues, Protte, von Soldenhoff

TV Hörde - VoR Paderborn 3:2 (21:25, 25:19, 25:21, 24:26, 20:18). Fast zwei Stunden lang lieferte sich der Aufsteiger aus Paderborn einen packenden Kampf mit dem Gastgeber, der sich am Ende zuspitzte. Nachdem die ersten drei Sätze recht klar entschieden wurden (2:1 für Hörde), entwickelte sich im vierten Durchgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem VoR beim Stand von 16:13 dem 2:2 nahe schien. Hörde glich aber nochmal aus (21:21) und wehrte auch den ersten Satzball für Paderborn ab. Der zweite saß dafür. VoR egalisierte auf 2:2, der Tiebreak musste entscheiden. In dem besaß Hörde beim 14:12 zwei Matchbälle, die wie der folgende dritte ungenutzt blieben. Dann war Paderborn am Zug und erarbeitete sich seinerseits drei Matchbälle, ohne einen durchbringen zu können. Schließlich hatte Hörde das glücklichere Ende für sich.

VoR: Hölscher, Ahlers, Reinhold, Beine, Schnitker, Griesel, Emrich, Pollkläsener, Leweling, Samporowski, Mirvoda, Peperkorn, Surkov

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