Landesliga: Schlusslicht Neuenbeken möchte gegen Primus Verl erstmals punkten
Die Fehler minimieren

Paderborn (WB/it). Im Spiel des Ersten gegen den Letzten der Fußball-Landesliga (Staffel 1) hofft der SCV Neuenbeken auf seinen ersten Zähler. Der Hövelhofer SV empfängt zu seinem zweiten Heimspiel den VfL Holsen.

Samstag, 19.09.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 06:18 Uhr
Neuenbekens Trainer Marco Cirrincione traut seiner noch punktlosen Mannschaft gegen Tabellenführer Verl den ersten Sieg zu. Foto: Elmar Neumann

SCV Neuenbeken - SC Verl II (So., 15 Uhr). Das schwierige Auftaktprogramm des Aufsteigers setzt sich fort. Nun stellt sich der Tabellenführer in Neuenbeken vor. Während der SCV noch auf sein erstes Saisontor wartet, weisen die Gäste mit 7:0-Toren die mit Abstand beste Differenz der Staffel auf. „Unser Ziel am Sonntag ist es, die ersten Tore zu schießen und zu punkten. Meine Mannschaft ist absolut in der Lage, ein solches Spiel zu gewinnen. Es werden Kleinigkeiten entscheiden“, meint Trainer Marco Cirrincione. Er hat in den ersten 180 Landesligaminuten Unterschiede zur Bezirksliga erkannt. „Hier werden Fehler gnadenlos bestraft. Also muss es unser Ziel sein, unsere Fehler zu minimieren. Ich bin mir sicher: Wenn wir jede Woche alles geben, werden wir auch erfolgreich sein“, so der Coach. Cirrincione hofft, dass er am Sonntag auf nicht mehr als fünf Spieler verzichten muss. Peyman Gorji könnte wieder in den Kader zurückkehren.

Hövelhofer SV - VfL Holsen (So., 15 Uhr). HSV-Trainer Björn Schmidt war mit den ersten 180 Minuten durchaus zufrieden. „Bei der Niederlage gegen Verl haben wir inhaltlich ein gutes Spiel gezeigt und hätten mit etwas Glück gegen einen sehr starken Gegner einen Punkt mitnehmen können. Leider haben wir uns für den großen Aufwand, den wir betrieben haben, nicht belohnt“, meint Schmidt. Holsen ist als eine der hochgehandelten Mannschaften in die Saison gestartet, konnte diesen Erwartungen aber bislang nicht gerecht werden. Ein Zähler aus zwei Partien ist die bisherige magere VfL-Ausbeute. Der HSV lässt sich davon aber nicht blenden. „Holsen hat eine sehr gute Qualität im Kader. Den Gegner zeichnet ein druckvolles Passspiel und eine große Bereitschaft aus. Zudem haben sie einen gut eingespielten Kader“, sagt der HSV-Coach. In der jüngeren Vergangenheit verzeichnete Hövelhof gegen diesen Gegner sowohl einen Sieg als auch ein Remis und eine deftige Niederlage. Sefkan Dogan, Irfan Hajdarevic, Sebastian Laigle, Moritz Zimmermann, Simon Tepper und Denis Gorelkin werden fehlen.

Spvg. Brakel - SuS Westenholz (So., 14.30 Uhr). Durchaus zufrieden war SuS-Trainer Peter Ber­horst mit den ersten beiden Auftritten seiner Mannschaft. „Auch wenn ich grundsätzlich zufrieden bin, hätten wir die zweite Partie natürlich ebenfalls gerne gewonnen. Denn dies wäre bei einer besseren Chancenverwertung möglich gewesen“, meint der Coach. Er berichtet von guter Stimmung und einem „guten Geist“ in der Mannschaft. Dies soll sich auch gegen Brakel nicht ändern. „Zuletzt haben wir gegen Brakel deutlich verloren. Aber sie stehen nach zwei Spielen und null Punkten nun schon etwas unter Druck. Wir fahren befreit an die Nethe, wollen geschlossen auftreten und nach vorne Nadelstiche setzen“, sagt Peter Berhorst. Ihm fehlen weiterhin Simon Relard, Michael Schormann, Patrick Kosfeld, Mario Freise und Bastian Voß.

TuS Dornberg - SV Heide Paderborn (So., 15 Uhr). Im Duell der beiden Aufsteiger hat der SV Heide mit seinem tollen Heimsieg gegen Nieheim die bessere Ausgangsposition. „Dornberg ist für uns eine unbekannte Mannschaft. Beide Teams werden sich am Sonntag etwas ausrechnen, wobei die Heimkulisse sicher für den TuS spricht“, meint Trainer Markus Driller. „Wir fahren mit Vorfreude, Respekt und ganz sicher auch mit breiter Brust nach Dornberg. Verlieren wir aber dort und nächste Woche im Pokal gegen Atteln, so ist unser Sieg gegen Nieheim nur noch die Hälfte wert.“ Driller hofft auf eine Stabilisierung der gezeigten Leistung und warnt sein Team davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen. Robert Wezorke und eventuell auch Luca D’Angelo werden am Sonntag fehlen.

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