13:1-Sieg und 2:3-Niederlage für die Untouchables Paderborn in Hamburg
Kein Vorwurf von Speer

Paderborn (WB/en). Die Untouchables Paderborn haben vor der finalen Phase des Dreikampfs um die zwei Play-off-Plätze in der 1. Baseball-Bundesliga Nord die Chance auf eine noch etwas bessere Ausgangslage verspielt.

Montag, 07.09.2020, 03:00 Uhr
Marco Cardoso punktet in Hamburg für die Untouchables Paderborn, die sich mit den Stealers auf einen Split einigen. Foto: Jörg Manthey

Vor den die Hauptrunde beschließenden Duellen mit den direkten Konkurrenten, den Dohren Wild Farmers (6/2) und Spitzenreiter Bonn Capitals (9/1), notierte die Mannschaft von Headcoach Jendrick Speer (jetzt 8/2) den zweiten Split dieser Spielzeit. Wie schon zuhause gegen die Solingen Alligators (4:6, 7:2) gab es auch in Hamburg für jede Seite ein Erfolgserlebnis. Auf den souveränen Auftakt, einen 13:1-Sieg im ersten Spiel, folgte eine 2:3-Niederlage im zweiten Vergleich mit den Stealers. „Natürlich wäre ich sehr gerne mit einem Sieg mehr in die letzten Spiele gegangen, aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Alles in allem bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben sowohl in der Offense als auch in der Defense gutes Baseball gespielt. Ein Split in Hamburg ist nicht schlecht“, sagte Speer.

Alles in allem bin ich zufrieden.

Jendrick Speer

In Spiel eins gab Marco Cardoso im ersten Abschnitt sogleich die Richtung vor, indem er sein Team mit einem Solo-Homerun in Führung brachte. Zwar durften sich die Gastgeber im Ballpark Langenhorst noch über den Ausgleich freuen, doch den Rest der Partie dominierten die Gäste in eindrucksvoller Manier. Pitcher Florian Seidel verrichtete abermals einen sehr sauberen Job, derweil Cardoso per 2-RBI-Double auf 3:1 stellte. Nach sechs weiteren Runs im dritten Inning stand es schon 9:1, ehe Maik Ehmcke das ungleiche Aufeinandertreffen in Inning Nummer fünf mit einem Grand-Slam-Homerun zum 13:1 stilvoll für beendet erklärte.

Aus einem 2:0 wird ein 2:3

Auch der zweite Teil dieses Doubleheaders begann für die Untouchables vielversprechend. Cardoso und Ehmcke punkteten nach einem Single von Daniel Hinz und sorgten für einen 2:0-Vorsprung nach dem ersten Inning, doch nach ihrem ersten Run im vierten Inning machten die Hausherren im fünften Abschnitt die Wende perfekt. Speer hatte sich für einen Werfer-Wechsel entschieden, Steffen Dembowski für Benjamin Thaqi gebracht, wollte den jungen Pitcher anschließend aber keinesfalls für die Niederlage verantwortlich machen. Ganz im Gegenteil: „Steffen hat stark geworfen, aber die Hamburger haben die Bälle einfach gut geschlagen. Wir haben dieses Spiel nicht verloren, sondern die Stealers haben es gewonnen.“ Mit dem Lob für den Gegner meinte Speer nicht zuletzt den kanadischen Pitcher Sam Belisle-Springer, vor dem der Untouchables-Trainer zuvor gewarnt hatte und der das knappe Polster für die Hanseaten ins Ziel brachte.

Jetzt kommen die Wild Farmers

Weiter geht’s für die Paderborner am kommenden Samstag (12 Uhr und 15.30 Uhr) mit dem Spitzenspiel gegen die Dohren Wild Farmers, die an diesem Wochenende spielfrei hatten. Die U’s wollen den Heimvorteil im Ahorn-Ballpark nutzen. „Wir spielen zuhause und haben alles selbst in der Hand – so schlecht ist die Ausgangslage gar nicht“, sagt Speer.

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