Untouchables lassen Dortmund beim 12:2 und 9:1 keinerlei Chance
U’s-Pitcher überragen

Paderborn (WB/en). Der Plan ist aufgegangen: Nach dem vierten von insgesamt sieben Doubleheadern in der verkürzten Hauptrunde der 1. Baseball-Bundesliga Nord sind die Untouchables Paderborn zurück auf dem zweiten Platz.

Sonntag, 30.08.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 30.08.2020, 15:08 Uhr
Pitcher Benjamin Thaqi legt im zweiten Spiel gegen Dortmund einen beeindruckenden Auftritt hin. Foto: Jörg Manthey

Während die U’s die beiden westfälischen Vergleiche mit den Dortmund Wanderers nach Belieben dominierten (12:2 und 9:1), gab es im Gipfeltreffen zwischen den Dohren Wild Farmers und den Bonn Capitals einen Split (6:4 und 1:11). Das hat zur Folge, dass die Untouchables nun bilanzgleich mit Bonn (jeweils 7/1) sowie wieder vor Dohren (6/2) als Zweiter geführt werden und damit aktuell für das Halbfinale qualifiziert wären. Bis zum Lösen der Vorschlussrunden-Fahrkarte sind es aber noch einige Meter, warten in den nächsten Wochen doch die Doubleheader gegen Hamburg (5. September/A), Dohren (12. September/H) und schließlich Tabellenführer Bonn (20. September/A).

Ich bin sehr zufrieden damit, wie es läuft.

Jendrick Speer

„Ich bin sehr zufrieden damit, wie es gerade läuft. Wir gehen mit einer sehr guten Ausgangslage in die entscheidenden Spiele und ich bin zuversichtlich, dass wir diesen zweiten Platz zumindest verteidigen können“, sagte Headcoach Jendrick Speer.

Speer-Spitze in Richtung Dortmund

Dass sein Team wieder Zweiter ist, hatte es gegen Dortmund vor allem den formstarken Pitchern zu verdanken. In Spiel eins glänzte Florian Seidel, in Spiel zwei war Benjamin Thaqi im siebten Inning nur ein Aus von einem No-Hitter entfernt, ehe der Ex-Paderborner Sascha Brockmeyer noch einen Treffer landete. „Das war eine überragende Leistung von unseren Pitchern“, sagte Speer und gönnte sich eine kleine Spitze in Richtung der Wanderers: „Die Dortmunder spielen zu fast 70 Prozent mit eingekauften Ausländern. Ich sage nicht, dass das der falsche Weg ist, aber es ist nicht unser Ansatz und es tut gut zu sehen, dass wir mit unserer jungen Mannschaft eine solche Söldnertruppe derart dominieren können. Das ist ein weiterer Beleg für unsere tolle Nachwuchsarbeit.“

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