Bei Landesliga-Aufsteiger SV Heide Paderborn ist die Vorfreude groß
Die Mischung macht’s

Paderborn (WB). Nach langjähriger Abstinenz hat der SV Heide Paderborn wieder den Sprung in die Fußball-Landesliga geschafft. Und den hat das Team sich mit einer hervorragenden vergangenen Spielzeit redlich verdient. Den Aufstiegsausschlag für den zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs Tabellenzweiten gab schließlich die Tabellenführung nach Ende der Hinserie.

Dienstag, 11.08.2020, 06:00 Uhr
Die Verantwortlichen des SV Heide mit den Neuzugängen (von links): Trainer Markus Driller, Co-Trainer Stefan Kacprzak, Nils Balke, Atakan Tekce, Scott Millard, Michele Tomea-Mallorquin, Tom van Bebber, Co-Trainer Sascha Heisener, Teammanager und Abteilungsleiter Thomas Dreßler. Es fehlt: Malte Müller Foto: SV Heide Paderborn

„Für mich hat es einen faden Beigeschmack, dass viele Leute sagen, dass wir nur aufgrund der Ausnahmeregelung aufgestiegen sind. Denn ich bin mir sicher, dass wenn wir die Runde zu Ende gespielt hätten, wir am Ende ganz oben gestanden hätten. Sowohl Neuenbeken als auch wir haben den Aufstieg verdient“, so Trainer Markus Driller. Die Art und Weise des Aufstiegs schmälert aber nicht im Geringsten die Vorfreude auf die anstehenden schweren Aufgaben. An Spieltag eins reist der SVH nach Bad Westernkotten während man eine Woche später eines der Topteams der Liga, den FC Nieheim in Paderborn erwartet.

Eingespielte Mannschaft

Um das Saisonziel, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen, zu realisieren, setzt Driller auf einen Mix aus Alt und Jung. „Ich habe eine Mannschaft mit viel Potenzial und hoffe, dass meine jungen Spieler den nächsten Schritt machen“, so der Coach, der vor allem im mentalen Bereich eine Steigerung erwartet, sodass sich eine Leistung wie bei der Rückrundenniederlage in Neuenbeken nicht mehr wiederholt. Driller freut sich besonders über die Rückkehr von Michele Tomea-Mallorqin, der nach einem Jahr beim FC Bad Oeynhausen nun wieder den SVH verstärkt. „Michele tut der Mannschaft sehr gut und wird uns helfen, unserem Ziel, unsere vorhandene große Qualität auf dem Platz umzusetzen, näher zu kommen“, meint Driller. Und auch wenn er nach eigenem Bekunden „menschlich tolle Spieler“ verloren hat, so ist es ihm dennoch gelungen, seine Stammelf zu halten. „Wir haben weiterhin eine eingespielte Mannschaft und sind mit mindestens gleicher Qualität wie im Vorjahr absolut wettbewerbsfähig“, sagt der Coach.

Der SV Heide setzt weiter auf die mannschaftliche Geschlossenheit innerhalb des Teams. „Wir haben auch überragende Einzelspieler, aber richtig stark machen uns die Einheit und die Stimmung im Team, wie sie auch bei gemeinschaftlichen Mannschaftsabenden herrscht“, sagt Driller, der angesichts der hohen Belastung mit 34 Spieltagen einen großen Wert auf eine gute Physis legen wird. Auch das Thema „Corona-Virus“ wird rund um die Rothe sehr ernst genommen. „Auch ohne zu wissen, wie sich die gesundheitliche Lage entwickeln wird, sollten wir alle froh sein, dass wir in Deutschland leben. Ich blicke optimistisch nach vorne“, sagt Driller.

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