Fußball-Westfalenliga: Delbrücker SC bezwingt SC Herford mit 1:0
Assad trifft und Hosseini hält

Delbrück (WB). Der Delbrücker SC hat seine Ambitionen, in der Tabelle der Fußball-Westfalenliga nochmals nach oben zu schauen, untermauert. Der 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den SC Herford war allerdings ein hartes Stück Arbeit. „Es war eine intensive und sehr interessante Partie, weil auf beiden Seiten viel passiert ist. Unter dem Strich hatte Herford die etwas besseren Torchancen, aber wir haben uns die drei Punkte als Team erkämpft“, sagte DSC-Trainer Detlev Dammeier, dem vor der Partie krankheitsbedingt nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen.

Montag, 02.03.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 11:34 Uhr
Das Tor des Tages für den Delbrücker SC: David Assad (Mitte) hat den Ball eben über die Linie bugsiert und lässt bedröppelte Herforder zurück. Hinten jubelt Max Teipel, rechts Zoltan Pataki mit. Foto: Mark Heinemann

Patakis „scharfe“ Hereingabe

Der abstiegsbedrohte Gast fand schneller in die Partie. Nach einer Viertelstunde versprang Delbrücks Routinier Patryk Plucinski der Ball, ein Herforder Angreifer war auf und davon. DSC-Keeper Daryoush Hosseini war auf dem Posten und parierte im direkten Duell. Es sollte nicht das einzige Mal bleiben, dass Delbrücks Nummer eins sein Team im Spiel hielt. Auch bei den gefährlichen Herforder Standards reagierte der 24-Jährige zuverlässig sicher. Wenn er mal nicht an den Ball kam – wie in Minute 38, als erneut ein Herforder auf und davongezogen war – scheiterten die Gäste an den eigenen Nerven. Delbrück zeigte sich abgebrühter. Ein Ball ins Zentrum landete bei Max Teipel, dessen Schussversuch jedoch geblockt wurde. Zoltan Pataki machte die Szene mit einer Hereingabe nochmals „scharf“, Teipel und der eingerückte David Assad brachten die Herforder Defensive inklusive Torwart Michael-Joe Arnolds durch-einander, und Assad grätschte das Leder schließlich zur 1:0-Pausenführung über die Linie (41.).

Hosseini vereitelt Dreifachchance

„Nach der Pause blieb die Partie weiterhin offen und Herford speziell durch Standards gefährlich“, berichtete Dammeier. Erschwerend kam für den DSC hinzu, dass Mittelfeldmotor Malte Grashoff nach 58 Minuten mit einer Zerrung vom Platz musste. Die Gäste besaßen weiterhin mehr Spielanteile, konnten aber Hosseini nicht überwinden. So bei einer Dreifachchance, die Hosseini nahezu im Alleingang verhinderte (60.).

„Wir haben den Ball schon drin gesehen. Aber Daryoush ist einfach ein starker Rückhalt, der uns schon mehrfach in der Saison Punkte gerettet hat“, lobte Dammeier. Sein Team war um Entlastung bemüht, konnte sich aber nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Immerhin, am Ende stehen die drei Punkte. „Das wollten wir erreichen, um den Teams da oben noch etwas Druck zu machen“, sagte Dammeier. Der Abstand zu Tabellenplatz eins, auf dem aktuell die SpVgg Vreden steht, beträgt nur noch drei Punkte.

DSC: Hosseini – Walter, Paterok, Plucinski, Austenfeld – Grashoff, (58. Schatz), Huschen – Pataki, Teipel, Assad (72. Pinto) – Cylkowski (76. Welkener)

Tor: 1:0 Assad (41.)

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