Volleyball: DJK Delbrück hat als einziger Verein fristgerecht Lizenzunterlagen eingereicht
Platz drei reicht für die Rückkehr in die 2. Liga

Delbrück  (WB/ma). Volleyball-Drittligist DJK Delbrück tritt am Sonntag (16 Uhr) bei den Solingen Volleys an, mit null Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der Weststaffel. Für den Tabellenzweiten aus Delbrück sind drei Punkte Pflicht, um den Dritten SF Aligse, bei dem die DJK in zwei Wochen gastiert, auf Abstand zu halten.

Samstag, 08.02.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 15:14 Uhr
Delbrücks Kapitän und Zuspieler Johannes Grodde will auch am Sonntag in Solingen die Siegerfaust zeigen. Foto: Markus Schlotjunker

Wer wie die Solinger in 15 Spielen nur fünf Sätze gewinnt, steht zurecht ganz unten. Die Delbrücker kennen das aus leidvoller Erfahrung. Sie stiegen in der Vorsaison, als sie in 22 Partien sieglos blieben, aus der 2. Liga ab. Dort könnte es direkt nach einer Spielzeit in Liga drei auch wieder hin gehen. Die Delbrücker haben nämlich als einziger Verein aus der 3. Liga West fristgerecht die Unterlagen für die Vorlizensierung bei der DVL eingereicht. Heißt: Spitzenreiter SVG Lüneburg II will nicht in die 2. Liga hoch. Nach den Statuten müsste die DJK nun mindestens Dritter werden, um aufsteigen zu können. „Ich bin mir aber sicher, dass wir unseren zweiten Platz nicht mehr hergeben“, sagt Rudolf Fraune, 1. Vorsitzender der DJK Delbrück. Ob der Weg tatsächlich zurück in die 2. Liga führt, werden die Delbrücker Verantwortlichen zusammen mit Trainer Uli Kussin in Kürze beraten. Nächster Stichtag ist der 2. Mai. Bis dahin müssen die finalen Lizenzierungsunterlagen bei der DVL vorgelegt werden.

Spielausgang in Aligse ein „Signal“

Aber erstmal geht es mit dem 17. Spieltag weiter. Dass gegen den Tabellenletzten Solingen etwas anbrennen könnte, ist wenig wahrscheinlich. „Drei Punkte und drei Sätze sind das Ziel“, sagt Delbrücks Kapitän und Zuspieler Johannes Grodde, schränkt allerdings ein, dass die Solinger zuletzt etwas Aufwind hatten. Tatsächlich konnte das Schlusslicht in den zurückliegenden drei Spielen jeweils einen Satz gewinnen. „Aber selbst, wenn wir wieder viel durchwechseln, sollten wir gewinnen“, meint Grodde, der sich natürlich auch mit dem Thema Aufstieg beschäftigt hat. „Eigentlich sollte man aufsteigen, wenn man Erster geworden ist“, erklärt der Kapitän. Erster werden die Delbrücker bei sechs Punkten Rückstand auf Primus SVG Lüneburg II, gegen den sie zweimal 0:3 verloren, wohl nicht mehr, aber einen Gradmesser hat die DJK in Sichtweite. „Unser Auswärtsspiel in Aligse wird zeigen, ob wir bereit sind für den Aufstieg. Aligse ist zurzeit sehr stark. Wenn wir dort gewinnen, wäre das ein Signal“, meint Grodde.

Der fühlt sich ganz wohl in Liga drei. „Aber natürlich machen Spiele auswärts vor einer großen Kulisse mit dem ganzen Drumherum mehr Spaß, als es teilweise in der 3. Liga der Fall ist.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7245455?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F2514646%2F
Bundestag beschließt Grundrente
Eine Grundrente könnte verabschiedet werden.
Nachrichten-Ticker