Handball-Landesliga: TSV Schloß Neuhaus schlägt Tabellennachbarn HCE Bad Oeynhausen 23:19 Bloß 19 Treffer zugelassen

Schloß Neuhaus  (WB/ma). Die Landesliga-Handballer des TSV Schloß Neuhaus haben das vierte Heimspiel hintereinander gewonnen. Die Schlossherren, die jetzt 12:6 Zähler aufweisen, schlugen den HCE Bad Oeynhausen mit 23:19 (9:8).

Felix Schuster erzielte beim 23:19-Heimsieg des TSV Schloß Neuhaus zwei Tore für die Gastgeber.
Felix Schuster erzielte beim 23:19-Heimsieg des TSV Schloß Neuhaus zwei Tore für die Gastgeber. Foto: Markus Schlotjunker

Allerdings hatten die Gastgeber gegen den Tabellennachbarn zunächst einige Probleme. „Wir haben kaum Zugriff auf das Spiel gefunden und mussten uns richtig reinkämpfen. Für die Zuschauer, die uns wieder toll unterstützt haben, tut es mir leid. Das war kein schönes Spiel“, meinte TSV-Trainer Michael Steffan, der mit Ruben Süß bloß einen Torwart zur Verfügung hatte, allerdings den zuvor fraglichen Dominik Schuster doch einsetzen konnte.

Schloß Neuhaus fand tatsächlich nicht zu dem zuhause zuletzt so gut laufendem Tempospiel. Und wenn Angriffe abgeschlossen wurden, parierte der gegnerische Torwart. Folge: Bad Oeynhausen konnte sich von 3:3 (9.) auf 8:4 (20.) absetzen. Trainer Steffan hatte da schon reagiert, eine frühe Auszeit genommen und seine Abwehr neu justiert. Fortan lief es allmählich wirklich besser beim TSV, der zehn Minuten kein Tor mehr zuließ und mit fünf Treffern in Folge an den Gästen auf 9:8 vorbeizog.

6:0-Lauf bringt Vorentscheidung

Nach der Pause legte Christian Gettert per Siebenmeter zum 10:8 nach, so dass es sogar ein 6:0-Lauf war, der die Schlossherren vorentscheidend nach vorn brachte. Die Kurstädter schafften zwar nochmal den Anschluss (9:10), lagen aber danach stets mit mindesten zwei, drei Toren hinten. Zwischenzeitlich führte Schloß Neuhaus sogar mit fünf Toren (20:15, 21:16, 23:18) und profitierte zudem davon, dass den Gästen ab der 40. Minute langsam die Kraft ausging.

„Wir konnten in der zweiten Halbzeit einige Gegenstöße laufen und erfolgreich abschließen“, berichtete Steffan, der die Partie am Ende so einstufte: „Mund abputzen und nach vorne schauen. Wir waren nicht gut, haben aber trotzdem gegen einen Kontrahenten, der tabellarisch zuvor fast gleichauf mit uns lag, nur 19 Gegentore zugelassen und gewonnen.“

TSV: Süß – Felix Schuster (2), Schmidt (1), Langer (2), Stammen (1), Gettert (2/1), Malina (1), Lange, Dominik Schuster (3), Fabian Schuster (6), Kuhlenkamp (5), Czaja

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