Fußball-Bezirksliga 3: Attelns Trainer läuft in dieser Saison zu allen Auswärtsspielen im Kreis Paderborn. Heimspiel für Läufer Ewert

Paderborn  (WB). Zum Rückrundenstart in der Fußball-Bezirksliga 3 stehen drei Kreisderbys im Fokus. Derweil der SC Borchen den SCV Neuenbeken empfängt (Anstoß: 14.30 Uhr), hat der SV GW Anreppen zeitgleich die DJK Mastbruch zu Gast. Außerdem prüft der BV Bad Lippspringe den SV Atteln.

Von Frank Brock
Neuenbekens Trainer Marco Cirrincione will am Sonntag in Borchen mit seinem Team zum 15. Mal in Folge unbesiegt bleiben.
Neuenbekens Trainer Marco Cirrincione will am Sonntag in Borchen mit seinem Team zum 15. Mal in Folge unbesiegt bleiben. Foto: Jörn Hannemann

Der seit sechs Spielen sieglose BV Bad Lippspringe ist nur noch sechs Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. „Ich gehe gegen Atteln von einem umkämpften Spiel aus. Wir müssen dagegenhalten und an unsere Chance glauben“, sagt BVL-Coach Tobias Tschernik.

Attelns Trainer Frank Ewert läuft zum Derby

Das Spiel im Kurwaldstadion dürfte ein besonderes für Attelns Trainer Frank Ewert sein, der unweit des Platzes wohnt. Der Hobby-Triathlet hat sich in dieser Saison zum Ziel gesetzt, zu allen Auswärtsspielen im Kreis Paderborn zu laufen. So lief der 55-Jährige in dieser Spielzeit bereits nach Elsen, nach Mastbruch, in die Stadtheide und nach Detmold. ,,Sonntag werde ich einen Umweg über Marienloh laufen. Im Spiel wollen wir uns für die 1:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren”, meint Ewert.

Hätte Mastbruchs Coach Roberto Busacca ein ähnliches Hobby, er müsste momentan viel laufen. Der Tabellendritte bestreitet in Anreppen sein viertes Auswärtsspiel in Folge. ,,Bei unserem 1:0-Hinspielsieg hatten wir Glück. Am Sonntag wird es Veränderungen in der Startelf geben, denn ich war mit der Leistung in Borgentreich nicht einverstanden”, verrät Busacca.

Anreppen mit Veränderungen in der Startelf

Auch beim SV GW Anreppen wird es wohl Veränderungen in der Startelf geben. Alexander Brinschwitz, André Jähn und Sebastian Posledni fallen aus. ,,Wir haben bis Weihnachten noch drei Spiele und wollen daraus mindestens vier Punkte holen”, erzählt Coach Werner Linnenbrink.

Nach der 1:5-Niederlage gegen Dringenberg am Mittwoch steht der SC Borchen gegen den Tabellenzweiten SCV Neuenbeken vor einer schweren Aufgabe. „Neuenbeken ist momentan in Topform. Obwohl bei uns einige Spieler ausfallen, wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen“, hofft Trainer Max Franz.

Cirrincione will zum 15. Mal in Folge nicht verlieren

Der SCV Neuenbeken hat auf dem Hessenberg noch etwas gutzumachen. Am 4. November 2018 setzte es dort beim 0:3 die bisher höchste Niederlage in der 17-monatigen Amtszeit von Coach Marco Cirrincione. Seither hat der SCV eine beeindruckende Bilanz zu verzeichnen. In 33 Punktspielen verloren die Neuenbekener nur zweimal, bei 24 Siegen und sieben Remis. ,,Auf dem Hessenberg zu spielen, ist immer schwer. Wir wollen eine gute Leistung zeigen und zum 15. Mal in Folge ungeschlagen bleiben”, so Cirrincione.

Etwas gutzumachen hat wohl auch Herbstmeister SV Heide Paderborn nach dem 1:4 in Brakel. ,,Ich erwarte nach dieser schlechten Leistung in Dringenberg eine Reaktion von meinen Spielern. Und bin optimistisch, denn meine Mannschaft hat in dieser Woche gut trainiert”, sagt Heides Trainer Markus Driller, der wieder auf Niklas Lüke bauen kann.

DSC II: voller Selbstvertrauen, aber nicht selbstzufrieden

Gut trainiert hat auch der Delbrücker SC II, der nach zuletzt sechs Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen zur SG Hiddesen-Heidenoldendorf reist. ,,Das Selbstvertrauen meiner Mannschaft darf aber nicht in Selbstzufriedenheit umschlagen”, mahnt Trainer Benjamin Braune, der auf Jannik Diederichs (fünfte Gelbe Karte) verzichten muss.

Von Selbstzufriedenheit weit entfernt ist der auf Platz 17 abgerutschte Aufsteiger TuRa Elsen, der im Kellerduell beim FC Peckelsheim-Eissen-Löwen zu Gast ist. ,,Ich sehne die Winterpause herbei. So ein Verletzungspech wie in dieser Saison habe ich in meiner gesamten Laufbahn als Trainer noch nie erlebt”, seufzt Elsens Coach Andreas Hagenbrock, der wieder auf Adebola Adejoju zurückgreifen kann. Neben den vielen Langzeitverletzten fällt dafür auch noch Patrick Teixeira-Pereira (fünfte Gelbe Karte) aus.

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