Fußball-Oberliga: U21 des SC Paderborn erwartet SC Wiedenbrück Die Freundschaft ruht für 90 Minuten

Paderborn   (WB/MH). Die U21 des SC Paderborn leitet mit einem Derby den Endspurt des Fußballjahres 2019 ein. Am Sonntag kommt Oberliga-Tabellenführer SC Wiedenbrück auf die Marienloher Sportanlage „Breite Bruch“. Anstoß ist aufgrund der Lichtverhältnisse auf dem Rasenplatz bereits um 13.30 Uhr.

Viel Qualität: Jesse Edem Tugbenyo ist seit einer Woche wieder im Training und gegen Wiedenbrück gleich ein Kandidat für die Startelf.
Viel Qualität: Jesse Edem Tugbenyo ist seit einer Woche wieder im Training und gegen Wiedenbrück gleich ein Kandidat für die Startelf. Foto: Mark Heinemann

„Im letzten Heimspiel gegen Siegen war die Schlussphase von der Sicht her grenzwertig. Daher die frühere Anstoßzeit“, erklärt Michél Kniat. Paderborns U21-Trainer ist wenig überrascht davon, dass der Regionalligaabsteiger als Tabellenführer anreist: „Sie haben ein paar Spieler aus der Regionalligazeit behalten und ein gutes Team zusammen.“ Der 34-Jährige weist selbst eine Wiedenbrücker Vergangenheit auf und hat noch einen guten Draht zum Verein. „Ich hatte dort zwei richtig gute Jahre. Mit Trainer Björn Mehnert bin ich befreundet, mit Torwart Marcel Hölscher habe ich noch gespielt. Ich schaue mir auch immer wieder Spiele von Wiedenbrück an“, zählt Kniat auf. Wiedenbrücks Kapitän Daniel Brinkmann ist in Paderborn ebenfalls sehr gut bekannt.

Positiven Trend fortsetzen

Die Zuneigung zum SCW soll am Sonntag allerdings für 90 Minuten ruhen. „Wir wollen den positiven Trend der beiden Vorwochen fortsetzen und Punkte einfahren“, betont Kniat. Dazu gehörten in der Liga ein 1:1 gegen die Sportfreunde Siegen sowie ein 3:0-Erfolg rund um das spielfreie Wochenende im Test gegen den Regionalligisten SV Lippstadt. Hendrik Mittelstädt per Doppelpack und Mustafa Muharemovic trafen. „Wir haben es gegen Siegen schon gut gemacht und gegen Lippstadt eine Schippe draufgelegt. Das war ein sehr konzentrierter Auftritt, den wir nun kompensieren wollen.“ Das einzige Problem: So was lässt sich nicht trainieren. „Wir zeigen den Jungs immer wieder, was gut läuft und was noch nicht, geben Tipps, wie sie sich verbessern können. Wir sind bereits weiter als in der vorigen Saison. Trotzdem bleibt es eine junge Mannschaft, die noch nicht eine ganze Saison lang konstant runterspielen kann“, so Kniat.

Personell fällt derzeit nur Malte Kaiser aus. Er wird erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Jesse Edem Tugbenyo ist seit einer Woche wieder dabei und direkt ein Kandidat für die Startelf. „Er bringt so viel Qualität mit, dass er dafür immer ein Kandidat ist, wenn er komplett fit ist“, lobt Kniat.

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