Bezirksliga: SV Heide will beim Vorletzten Spvg. Brakel II Herbstmeister werden Derbyfreies Hinrundenfinale

Paderborn  (WB/fb). Zum Hinrundenabschluss der Fußball-Bezirksliga 3 gibt es an diesem Samstag (Anstoß: 14.30 Uhr) zum ersten Mal in dieser Saison kein Paderborner Kreisderby. Primus SV Heide Paderborn könnte sich bereits mit einem Punkt beim Vorletzten Spvg. Brakel II definitiv die Herbstmeisterschaft sichern. Die beiden Paderborner Neulinge Delbrücker SC II (beim RSV Barn-trup) und TuRa Elsen (bei SG Hiddesen-Heidenoldendorf) treffen auswärts auf Mitaufsteiger.

Voller Einsatz für die Herbstmeisterschaft: Heides Niklas Lüke (Mitte) spielt bisher im Mittelfeld des Primus eine ganz starke Saison.
Voller Einsatz für die Herbstmeisterschaft: Heides Niklas Lüke (Mitte) spielt bisher im Mittelfeld des Primus eine ganz starke Saison. Foto: Oliver Schwabe

Der SV Heide nimmt die Aufgabe beim Neuling in der Nethestadt sehr ernst. »Wir haben gegen Mastbruch einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wollen in Brakel nachlegen«, sagt Heides Coach Markus Driller. »Ich gehe davon aus, dass unser Gegner mit mehreren Akteuren aus der spielfreien Landesligamannschaft verstärkt werden wird. Trotzdem wollen wir natürlich auch Samstag die maximale Ausbeute von drei Punkten einfahren. Wir werden hochkonzentriert und motiviert anreisen.«

Schwere Aufgabe für Mastbruch

Der Tabellendritte DJK Mastbruch steht beim Zwölften VfR Borgentreich vor einer schweren Aufgabe. Die Orgelstädter sind gegen das Spitzenquartett der Liga bisher noch ungeschlagen. »Aufgrund der guten Ergebnisse unseres Gegners gegen die anderen Topteams sind wir gewarnt. Ich erwarte eine kampfstarke Borgentreicher Elf, die wir mit spielerischen Mitteln bezwingen wollen. Zudem werden wir etwas am System umstellen«, erzählt DJK-Coach Roberto Busacca vor dem dritten Auswärtsspiel in Folge.

Delbrücker SC II selbstbewusst nach Barntrup

Sein System wohl kaum umstellen wird momentan der Tabellenfünfte Delbrücker SC II, der nach zuletzt fünf Siegen in Folge absolut selbstbewusst zum Neuling RSV Barntrup fährt. »Wir sind sehr motiviert und wollen im Lipperland unsere Erfolgsserie ausbauen«, meint DSC-Erfolgstrainer Benjamin Braune, der noch um den Einsatz seiner Neuzugänge Jabil Diri und Nick Penner bangt.

Der Mitaufsteiger TuRa Elsen scheint nach anfänglichen Startproblemen so langsam in der Liga angekommen zu sein. Dass das Spiel beim Neuling SG Hiddesen-Heidenoldendorf kurzfristig auf Kunstrasen verlegt wurde, ist für die Gäste kein Problem. »Da wir ständig auf Kunstrasen trainieren, haben wir durch diesen Untergrund keinen Nachteil. Wir sind total motiviert und wollen den dritten Auswärtssieg in Folge landen«, sagt Elsens Coach Andreas Hagenbrock, dem Adebola Adejoju (fünfte Gelbe Karte) und Jonas Beckmann (beruflich verhindert) fehlen.

Bad Lippspringe will den Erfolg zurück

Nach nur einem Punkt aus den jüngsten fünf Spielen will der Landesliga-Absteiger BV Bad Lippspringe gegen den Tabellensiebten Post TSV Detmold in die Erfolgsspur zurückkehren. »Die mut- und ideenlose Leistung zuletzt gegen Elsen haben wir intern in aller Deutlichkeit aufgearbeitet. Am Samstag geht es darum, mehr als der Gegner zu laufen und wieder an sich zu glauben. Die Detmolder kommen nach Startproblemen zu Saisonbeginn immer besser in Tritt. Der PTSV-Kader ist individuell gut besetzt und taktisch hervorragend ausgebildet«, lobt BVL-Trainer Tobias Tschernik, der wieder auf Mika Schwamborn zurückgreifen kann.

Nach nur einem Punkt aus den zurückliegenden sechs Spielen und zuletzt fünf Niederlagen in Folge trennt den SV Grün-Weiß Anreppen vor dem Hinrundenfinale gegen den Tabellennachbarn FC Blau-Weiß Weser nur ein Punkt vor einem Abstiegsplatz. »Es wäre für meine Mannschaft sehr wichtig für den Kopf, endlich wieder mal in Führung zu gehen. Der FC ist in unserer Situation ein sehr unangenehmer Gegner«, meint Anreppens Trainer Werner Linnenbrink, der am Sonntag gegen Detmold an seinem 45. Geburtstag erstmalig in seiner Anreppener Zeit selbst als Einwechselspieler auf der Bank saß.

Atteln ohne etatmäßige Innenverteidigung

Auch vor den letzten vier Spielen im Jahr 2019 jammert Attelns Trainer Frank Ewert trotz großer personeller Probleme nicht. So muss Ewert seit mehreren Wochen seine etatmäßige Innenverteidigung mit Simon Diermann und Robin Krybus ersetzen. Am Samstag hofft Attelns Coach beim Schlusslicht TSC Steinheim auf den zehnten Saisonsieg. »Der TSC ist viel besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst und müssen einen kühlen Kopf bewahren, um in Steinheim erfolgreich zu sein. Unser Gegner hat eine enorme spielerische Qualität«, warnt Ewert. Der 55-Jährige muss auf Keeper Max Spenner und Verteidiger Alexander Pietsch (beide aus beruflichen Gründen) sowie Stürmer Niklas Weber (Handgelenk gebrochen) verzichten.

Die Partien FC Peckelsheim-Eissen-Löwen - SCV Neuenbeken (26. November, 19.45 Uhr) und SC Borchen - SV Dringenberg (27. November, 19.30 Uhr) sind kurzfristig verlegt worden.

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