Fußball-Oberliga: U21 des SC Paderborn steht nach drei Niederlagen in Folge gegen den Tabellenletzten Hamm in der Pflicht
Kniat erwartet ein Feuerwerk

Paderborn  (WB/MH). Nach drei Niederlagen in Folge in der Fußball-Oberliga möchte die U21 des SC Paderborn 07 den Bock wieder umstoßen. Am Sonntag um 14.30 Uhr kommt der Tabellenletzte Hammer SpVg auf die Marienloher Sportanlage Breite Bruch.

Freitag, 01.11.2019, 04:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 12:34 Uhr
Lange Pause: Massih Wasseys (Mitte) Fußverletzung hat sich als Achillessehnenriss herausgestellt. Foto: Mark Heinemann

Das Schlusslicht könnte für die Paderborner Profireserve trotz bislang erst vier Saisonpunkten eine harte Nuss werden. »Es lief sicher nicht gut bislang, aber Hamm hat eine eingeschworene Mannschaft«, mahnt SCP-II-Trainer Mitch Kniat. Dazu ist vom Gegner nicht gerade eine offensive Spielweise, sondern eher ein kompakter Auftritt zu erwarten. Genau dazu, nämlich den Gegner ausein-anderzuspielen, waren die Paderborner in den zurückliegenden Wochen nicht mehr in der Lage. »Wir haben darüber gesprochen und wissen, dass jeder Spieler nochmal zehn oder 20 Prozent draufpacken muss. Wir müssen uns wieder in allen Bereichen steigern«, fordert Kniat.

»Ich kenne die Jungs und den Charakter der Truppe«

Eine eher ungewöhnliche Aussage für den 33-Jährigen, denn wenn man sich bei seinen Teams bislang immer auf eines verlassen konnte, dann war es die passende Einstellung. Paderborns Trainer sieht darin auch kein grundsätzliches Problem: »Ich kenne die Jungs und den Charakter der Truppe sehr genau. Wir werden Gas geben und ich bin mir sicher, dass wir ein Feuerwerk abbrennen.« Klare Ansage für das um die zuletzt durch die Profileihgaben Johannes Dörfler und Marcel Hilßner verstärkte Team. Mit Tabellenplatz elf steht die U21 derzeit noch nicht in akuter Abstiegsgefahr, muss nun aber trotzdem aufpassen, den guten Saisonstart nicht nach und nach zu verspielen. Sechs Punkte Luft sind es aktuell bis zum ersten Abstiegsplatz. »Es ist das Schöne am Fußball, dass Fehler und eine schlechte Leistung schon nach kurzer Zeit wieder korrigiert werden können. Dementsprechend sind wir auf Hamm vorbereitet und wollen den nächsten Erfolg reinfahren«, meint Kniat. Personell muss er allerdings verletzte Stammkräfte ersetzen. Philimon Tawiah, der sich schon länger mit Schulterproblemen herumplagt, musste in der vergangenen Woche operiert werden. Eine Knochenabsplitterung hatte für die Probleme gesorgt. Er wird nun mehrere Wochen fehlen.

Massih Wassey fällt mit Achillessehnenriss aus

Gleiches gilt für Massih Wassey (30). Die Fußverletzung des Mittelfeldroutiniers stellte sich wie befürchtet als Achillessehnenriss heraus. Auch er fällt erst einmal auf unbestimmte Zeit aus. Torwart Michéle Cordi ist nach seinem lebensgefährlichen Milzriss aus dem Spiel gegen RW Ahlen ohnehin erst einmal außer Gefecht. »Wir haben Optionen und müssen auch schauen, wer von den Profis zu uns kommt«, meint Kniat.

HSV-Trainer René Lewejohann muss seine Sturmspitze David Loheider (Rotsperre) ersetzen. Dessen möglicher Vertreter Damian Lubak schnürte beim 4:0-Testspielsieg unter der Woche gegen den A-Ligisten Kamener SC gegen Kamen einen Dreierpack und sammelte so Selbstvertrauen.

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