TuS Sennelager erkämpft 3:3 bei Mitaufsteiger TC Großhesselohe
Doppel erkämpfen nach 1:3-Rückstand noch einen Punkt

Paderborn (WB/AK). Der TuS Sennelager bleibt in der Tennis-Bundesliga auf gutem Kurs. Am Sonntag erkämpfte das Team Hämmerling ein 3:3-Unentschieden beim TC Großhesselohe in München und schrammte nur knapp am dritten Erfolg in Serie vorbei. Dank des Punktgewinns verteidigte Sennelager in der Tabelle Platz sechs und hat zwei Spieltage vor dem Saisonende weiter gute Aussichten auf den Ligaverbleib.

Montag, 05.08.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 08:26 Uhr
Das Doppel David Pel (links) und Jozef Kovalik setzte sich in einem spannenden Match mit 7:5/6:4 durch und erkämpfte so das 2:3 für Sennelager. Foto: Agentur Klick

Das Unentschieden verbessert die Ausgangssituation im Kampf gegen den Abstieg jedoch wenig, da der bisherigen Tabellenvorletzte fläsh TC Weinheim beim Kölner TCH Stadion gewann. Köln (4:8 Punkte) rutscht als neuer Tabellenvorletzter hinter Weinheim (5:9) auf den ersten Abstiegsrang. Großhesselohe (5:9) bleibt Tabellensiebter hinter Sennelager (6:8).

Mit Jozef Kovalik (ATP-326, Platz eins der Meldeliste), Antoine Hoang (ATP-109, Platz zwei), Alexey Vatutin (ATP-199, Platz vier), Manuel Guinard (ATP-332, Platz neun) bot Sennelager sein bislang stärkstes Team überhaupt an einem Spieltag in der 1. Liga auf und kam in Einzelrunde eins zu einem ermutigenden 1:1-Zwischenstand. Zunächst kassierte Jozef Kovalik im Spitzenduell gegen Dennis Novak (ATP-119) mit 1:6/4:6 den 0:1-Rückstand. Auf den Nebenplatz glich Alexey Vatutin in Einzel an Position drei durch ein 6:1/6:4 über Sebastian Ofner (ATP-167) aus.

»Jozef hat einen nicht so guten Tag erwischt und etwas lustlos gespielt«, kommentierte Teammanager Marc Renner den Auftritt seiner Nummer eins, »ein bisschen mehr Gegenwehr hatten wir schon erhofft.« Dafür hatte Renner von Vatutin »eine gute Leistung« gesehen. »Satz eins war super von ihm«, so Renner.

Guinard verliert im Matchtiebreak 3:10

In Einzelrunde zwei musste Manuel Guinard gegen den Gerry-Weber-Open-Champion von 2016, Florian Meyer, beim Stand von 1:2 aufgrund einer Fußblessur eine ärztliche Behandlungspause in Anspruch nehmen. Der Franzose zeigte sich davon in der Folge zunächst unbeeindruckt und gewann 6:4. Im zweiten Durchgang (1:6) verlor er den Faden.

Nebenan bot sich beim Match an Position zwei von Antoine Hoang gegen Matthias Bachinger das umgekehrte Bild. Nach einem Fehlstart geriet Hoang 2:6 in Rückstand, glich aber nach einer Steigerung aus – 6:2. Beide Einzel gingen zeitgleich in den Matchtiebreak. Derweil der leicht gehandicapte Guinard rasch 1:5 ins Hintertreffen geriet, lieferten sich Hoang und Bachinger einen engen Schlagabtausch. Guinard verlor schließlich den Matchtiebreak 3:10. Hoang hatte zu dem Zeitpunkt beim Stand von 7:7 noch alle Chancen, wehrte bis zum 10:10 wohl drei Matchbälle ab, verlor aber 10:12.

Hoang mit zu vielen leichten Fehlern

»Diesmal hat uns in den Matchtiebreaks das Glück gefehlt, das wir in Weinheim noch auf unserer Seite hatten«, befand Renner. »Beide Matchtiebreaks haben wir nicht ganz unverdient verloren.« Guniard sei zum Schluss körperlich nicht auf der Höhe gewesen und habe nicht mehr zu seinem Spiel gefunden. Satz zwei von Hoang sei »in Ordnung« gewesen. Er habe aber im Vergleich zum Spiel in Weinheim zu »viele leichte Fehler« gemacht und auch schon »zu viel Hartplatztennis« gespielt.

Dank toller Leistungen in den Doppeln konnten die Gäste die 1:3-Hypothek tatsächlich noch wettmachen. Hoang/Arthur Rinderknech gewannen 6:4, 5:7, 10:5 gegen Meyer/Novak – nachdem sie im zweiten Satz schon 5:4 und 40:0 vorn lagen – und Kovalik/David Pel 7:6(5), 6:4 gegen Bachinger/Luca Miedler zum 3:3-Endstand von 3:3.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6827579?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F2514646%2F
Gemeldete Infekte in OWL stark rückläufig
Symbolbild.
Nachrichten-Ticker