Tennis: Herren 30 des TC Rot-Weiß Salzkotten profitieren von Brackweder Ausrutscher
Dreiervergleich bringt den Aufstieg

Paderborn (WB/AK). Damit hat im TC Grün-Weiß Paderborn niemand gerechnet: Nach dem Aufstieg der Herren 30 in die Tennis-Westfalenliga steigen auch die Herren 50 des Vereins überraschend ins westfälische Oberhaus auf. Beim Saisonfinale am Samstag jubelten noch weitere Altersklassenteams aus dem Kreisgebiet.

Montag, 01.07.2019, 04:00 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 10:20 Uhr
Die Herren 30 des TC Rot-Weiß Salzkotten mit (von links) Nazar Szpak, Domink Ahlers, Stephan Eckelt, Michale Vrban, Ingo Brinkhoff, Christian Clausmeyer und Rouven Marxcord bejubeln im Pool ihren Aufstieg.

Etwa die Verbandsliga-Herren 30 des TC Rot-Weiß Salzkotten. Nach einem 8:1 (Matchpunkte durch Stephan Eckelt, Nazar Szpak, Rouven Marxcord; zwei Einzel und die Doppel nicht gespielt) über den bereits abgestiegenen TC Iserlohn reichte es für Salzkotten zum Einzug in die Westfalenliga und Aufstiegsjubel, da Primus TC Brackwede beim TC Kamen-Methler (alle 6:1 Punkte) verlor und Rot-Weiß im Dreiervergleich dieser Teams die Nase knapp vorne hat. »Wir freuen uns riesig«, strahlte Mannschaftsführer Michael Vrban.

Sälzer Jubel dank Renneke/Bürger

Den zweiten Aufstiegsjubel an diesem Tag auf der RW-Platzanlage ermöglichten die bis dato zweitplatzierten Herren 60 des TC Rot-Weiß Salzkotten (6:0 Punkte). Die Sälzer lieferten sich bei sengender Hitze mit Spitzenreiter TC BW Soest (5:1 Punkte) einen heißen Kampf um den Aufstieg in die Westfalenliga. 4:2 führte Salzkotten nach den Einzeln (Punkte: Ulrich Renneke, Harald Heiermeier, Rolf Bürger, Georg Clausmeyer). Das Doppel Renneke/Bürger ließ am Ende Salzkotten erneut jubeln.

Die Herren 50 des TC Grün-Weiß Paderborn gewannen des entscheidende Aufstiegsmatch beim ASV Senden 5:4 (3:3). »Eine taktische und mannschaftliche Meisterleistung«, lobte Mannschaftsführer Christian Flesch. »Wir mussten uns aufgrund einiger Verletzungen auf die Doppel konzentrieren. Das hat funktioniert.« So gaben Flesch und Dirk Rodenbüsch ihre Einzel früh auf, um für die voraussichtlich entscheidenden Doppel eine Option zu sein. Nach Siegen von Ante Cubelic, Jörg Horstkötter sowie Rainer Emde war die Partie vor den Doppeln bei einem 3:3-Zwischenstand völlig offen. Den Weg in die Westfalenliga ebneten danach die GW-Duos Cubelic/Rodenbüsch und Horstkötter/Emde.

DJK Mastbruch bleibt »drin«

Grund zur Freude hatten auch die Herren 40 des DJK Mastbruch, die dank eines 7:2 (5:1) über TC Eintracht Dortmund den Verbandsligaverbleib sicherten. »Alle waren immer dabei. Jeder in unserer Mini-Mannschaft hat etwas beigetragen«, sagte DJK-Mannschaftsführer. »Unser langer Atem hat sich ausgezahlt. Wir freuen uns nun aufs fünfte Jahr Verbandsliga in Folge.« Für Mastbruch punkteten Marc Hülsen, Werner, Jens-Uwe Tuchen, Christian Becker und Michael Scholz (Doppel nicht gespielt). Der in dieser Gruppe bereits als Meister feststehende TC GW Paderborn gewann beim TuS 59 Hamm 7:2 (6:0). Die Matchpunkte sammelten Björn Berg, Karsten Beineke, Markus Meixner, Richard Sproston, Patrick Kalks und Jörg Ammenwerth (Doppel nicht gespielt). Hinterher mündete die Freude über die konstante Saisonleistung laut Mannschaftsführer Sproston in eine »Riesen-Aufstiegssause«.

Den Gang in die Ostwestfalenliga antreten müssen die Verbandsliga-Damen 55 der DJK Mastbruch (2:10). Das Team kassierte mit einem 1:5 beim starken Aufsteiger Dortmunder TC Gartenstadt die entscheidende Niederlage.

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