U’s spielen in Dohren 15:10 und 11:17 – Samstag kommen die Cardinals »Der Split ist etwas enttäuschend«

Von Timo Schäfers

Maurice Bendrien (links) verzeichnet gegen Dohren Wild Farmers im ersten Spiel drei Hits und einen Run. Die U’s gewinnen zunächst 15:10 und verlieren dann 11:17.
Maurice Bendrien (links) verzeichnet gegen Dohren Wild Farmers im ersten Spiel drei Hits und einen Run. Die U’s gewinnen zunächst 15:10 und verlieren dann 11:17. Foto: Agentur Klick

Paderborn (WB). Die Untouchables Paderborn haben in der Baseball-Bundesliga erneut einen Doppelsieg verpasst. Bei den Dohren Wild Farmers gewannen die Ostwestfalen das erste Spiel mit 15:10, mussten sich im zweiten Duell des Tages dann aber mit 11:17 geschlagen geben. Lange Zeit zum Durchschnaufen haben die U’s nicht. Bereits am Samstag (12 Uhr) gastieren die Cologne Cardinals im Ahorn-Ballpark.

»Der Split ist ein bisschen enttäuschend. Wir sind dorthin gefahren, um zwei Spiele zu gewinnen. Allerdings muss man auch Dohren ein Kompliment aussprechen, sie haben Kampfeswillen gezeigt und gut dagegengehalten«, bilanzierte Untouchables-Coach Jendrick Speer.

Im ersten Spiel ziehen die Untouchables auf 13:0 davon

Im ersten Spiel erwischten die Paderborner einen Start nach Maß und führten nach dem ersten Inning bereits mit 4:0. Bis zum sechsten Durchgang bauten die U’s den Vorsprung gar auf 13:0 aus. Speziell Daniel Hinz (3 Runs, 3 Hits) und Maurice Bendrien (1 Run, 3 Hits) taten sich in der Offensive hervor. Dann fing die bis dato so sichere Defensive der Untouchables allerdings an zu wackeln, kassierte innerhalb von zwei Innings zehn Punkte und brachte die Wild Farmers so ins Spiel zurück. Einzig Hinz war es zu verdanken, dass die Gastgeber den U’s nicht mehr gefährlich werden konnten. Der Pitcher übernahm in den abschließenden beiden Durchgängen das Werfen, ließ keinen Schlag mehr zu und sicherte so den Sieg. »Daniel hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Er hat drei Homeruns geschlagen und uns am Ende auch als Pitcher sehr geholfen. Ich hätte ihn gerne erst im zweiten Spiel auf dem Wurfhügel eingesetzt, da hat er uns gefehlt«, berichtete Speer, dessen Mannschaft in der zweiten Partie offensiv noch immer ordentlich aufspielte, allerdings zu viele Punkte zuließ. »Wir haben nicht gut gepitcht. Das war ein Problem, zumal der Platz in Dohren ein wenig kleiner ist. Da kann immer mal ein Ball rausfliegen«, so der Coach.

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Die Entscheidung fällt häufig auf den deutschen Positionen.

Jendrick Speer

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Gegen Köln erwartet Speer »einen heißen Ritt. Köln hat sich gut mit einigen ausländischen Spielern verstärkt und seit Jahren eine gute deutsche Basis, die immer besser wird. Deshalb sind sie keinesfalls zu unterschätzen«. Generell hält der erfahrene Paderborner Headcoach die deutschen Akteure für spielentscheidend: »Über gute Ausländer verfügt eigentlich jede Mannschaft. Deshalb werden die Duelle häufig auf den deutschen Positionen entschieden.« Gewinnen die U’s beide Spiele gegen Köln, schließen sie die Hinrunde definitiv auf einem Play-off-Platz ab.

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