Tennis: Bei TuS Sennelager II muss für den Ligaverbleib »vieles gut zusammenpassen«
Der Auftakt bürgt für Brisanz

Paderborn (WB/AK). Am kommenden Wochenende beginnt die Mannschaftswettspielrunde dieses Tennissommers. Die Erstliga-Herren des TuS Sennelager starten erst im Juli in ihre Spielzeit.

Mittwoch, 01.05.2019, 04:00 Uhr aktualisiert: 01.05.2019, 12:54 Uhr
Julius Hillmann und der TuS Sennelager II streben den Klassenerhalt in der Westfalenliga an. Foto: Agentur Klick

Dafür schlagen die Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten als am höchsten spielendes Damenteam aus dem Kreis Paderborn bis Ende Juni in sechs Verbandsliga-Begegnungen auf. Das höchstspielende Herrenteam in den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) ist der TuS Sennelager II eine Spielklasse höher: in der Westfalenliga.

Der Unterbau des TuS-Erstligateams stellt erstmals die alleinige zweite Herrenkraft im Tenniskreis Paderborn, nachdem der TuS II vor einem Jahr mit dem TC Grün-Weiß Paderborn in der Verbandsliga am Ball war – und als Meister aufstieg, während Grün-Weiß unglücklich in die Ostwestfalenliga (eigener Bericht auf dieser Seite) absteigen musste. Das Ligen-Oberhaus des WTV ist die bundesweit vierthöchste Spielklasse und hat an Spielstärke zugelegt. »Dort wird mittlerweile auf deutlich höherem Niveau Tennis gespielt als noch vor zwei, drei Jahren«, lautet die Einschätzung von TuS-Teammanager Marc Renner. »In der Westfalenliga spielen Topteams. Die Liga ist ausgeglichen, jeder kann Jeden schlagen. Es wird eine spannende Saison.« Ziel der »Zwoten« des TuS Sennelager sei der Ligaverbleib. »Dazu muss aber bei uns viel gut zusammenpassen«, orakelt Renner dem im Ligenvergleich einmal mehr personell gut aufgestellten TuS eine herausfordernde Saison, zumal durch vermehrten Regionalliga-Abstieg womöglich mehr als zwei Teams der Siebenergruppe in die Verbandsliga absteigen müssen.

Erster Gegner ist der Bielefelder TTC II

Brisanz wähnt Renner besonders in den beiden ersten Saisonpartien gegen die Zweitvertretungen des Bielefelder TTC (Heimspiel am Sonntag, 5. Mai, 10 Uhr, auf den TuS-Tennisplätzen in Sennelager) und des TC Iserlohn (Auswärtsbegegnung am 19. Mai). »Wir haben mit unserer ersten Mannschaft im vorigen Jahr in der 2. Bundesliga gegen die ersten Mannschaften beider Clubs jeweils mit 9:0 gewonnen«, erläutert Renner. »Die haben gegen uns bestimmt noch eine Rechnung offen.«

Viel Kontinuität präsentieren die Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten. Unter freiem Himmel gehen die Sälzerinnen in ihre fünfte Verbandsliga-Spielzeit in Folge seit dem direkten Wiederaufstieg in 2014. Auch personell setzt der Verein auf die bewährten Kräfte. An der Spitzenposition sind erneut die Polinnen Martyna Kowalak und Justyna Pajak vorgesehen. Neue Nummer zwei ist die immer spielstärker werdende Nachwuchshoffnung Emma Rehermann (Jahrgang 2004). Dahinter folgen die routinierten Jessica Kuni, Anna Finke, Ellena Volmer und Anna Kloidt. Die Ambitionen des Vorjahres-Vizemeisters in der nur noch zweigleisigen Verbandsliga formuliert Mannschaftsführerin Ellena Volmer einmal mehr wie folgt: »Der TC Kamen-Methler, TC Union Münster 3 und TC Kaunitz sind den Meldelisten nach besser aufgestellt als wir. Unser Ziel ist es, erneut nicht abzusteigen.«

Am Sonntag, 5. Mai, gibt mit dem TC Kaunitz direkt eines dieser drei Teams auf den RW-Tennisplätzen an der Upsprunger Straße in Salzkotten seine Visitenkarte ab. Spielbeginn ist um 10 Uhr.

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