Paderborns U19 verliert nach Verlängerung, Mastbruchs U15 mit 0:8
Aus für SCP und DJK

Paderborn (WB/en). 5:4 war am Mittwochabend ein beliebtes Pokalergebnis. Doch während der FC Bayern sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim so spektakulär und in 90 Minuten gewann, musste sich die U19 des SC Paderborn 07 dem SC Preußen Münster im Viertelfinale des Westfalenpokals nach Verlängerung und 20-minütiger Gewitterunterbrechung 4:5 (4:4, 3:3, 1:1) geschlagen geben.

Donnerstag, 04.04.2019, 16:41 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 16:44 Uhr
Mastbruchs Fabrizio Furnari (links) im Zweikampf mit dem Schalker Doppeltorschützen Gianluis Di Fine. Die DJK muss sich S04 im Achtelfinale mit 0:8 geschlagen geben. Foto: Elmar Neumann

Ivan Paradzik (25.) brachte die Gastgeber in Führung. Doch drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit stand es 3:1 für Münster. »Dann haben meine Jungs aber eine tolle Moral bewiesen und in der Nachspielzeit noch zweimal zurückgeschlagen«, sagte Trainer Ayhan Tumani. Reto Ben Bechtel (90.) und Phil Beckhoff (90.+2/Elfmeter) schossen Paderborn in die Verlängerung, in der Justin Reineke auf 4:3 (93.) stellte. Als Luis Hillemeier in toller Manier einen Handelfmeter entschärfte, sprach viel für den SCP, doch nach der Unterbrechung trafen die Preußen per fragwürdigem Foulelfmeter zum 4:4, ehe ihnen mit dem Schlusspfiff das 4:5 gelang. »Ich habe viele Spieler gebracht, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, und die haben einen tollen Fight geliefert«, sagte Tumani.

Die Jungs haben einen tollen Fight geliefert.

Ayhan Tumani

Der souveräne Tabellenführer der Regionalliga West war für den Vorletzten der Landesliga I – wie erwartet – mehrere Nummern zu groß: Die C-Junioren der DJK Mastbruch mussten sich dem Nachwuchs des FC Schalke 04 im Achtelfinale mit 0:8 (0:5) geschlagen geben. Eine Viertelstunde lang hielten die Gastgeber die Null, dann entwickelte sich die Partie in die logische Richtung. Vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit, in der Fabrizio Furnari sogar einen Lattentreffer verbuchte, war Mastbruchs Trainer Dzevad Mustafic aber durchaus zufrieden: »Wir haben uns nie versteckt und nach der Pause auch viel, viel besser Fußball gespielt. Schade, dass aus keiner unserer drei guten Chancen ein Tor entstanden ist. Das hätte ich den Jungs gegönnt. Das wäre die Krönung dieses tollen Erlebnisses gewesen.«

 

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