Fußball-Landesliga: BV Bad Lippspringe verliert 0:7 beim TuS Tengern
Standards bringen Knockout

Paderborn  (it). Sieben auf einen Streich. Doch es war beileibe kein märchenhafter Abend für den BV Bad Lippspringe. Im Nachholspiel der Fußball-Landesliga kam der Tabellenletzte bei Spitzenreiter TuS Tengern mit 0:7 (0:4) unter die Räder. Am Sonntag sind wieder alle drei heimischen Teams in der Staffel I im Einsatz.

Samstag, 09.03.2019, 04:00 Uhr
Mohamad Kawakbi (rechts), hier gegen Hövelhofs Tim Dierkes, und sein BVL haben erneut verloren. Am Sonntag wartet Verl. Foto: Agentur Klick

TuS Tengern – BV Bad Lippspringe 7:0 (4:0). Der BVL kassierte die befürchtet hohe Niederlage. Nach ordentlichen und torlosen ersten 25 Minuten spielte Tengern gnadenlos effizient und traf bis zur Pause noch vier Mal. In der zweiten Halbzeit legte der Gastgeber weitere drei Treffer nach. »Die Niederlage ist etwas zu hoch ausgefallen. Fünf der sieben Gegentore sind nach Standards gefallen«, sagte Trainer Ingo Jennebach, der zudem eine Gelb-Rote Karte von Ahmet Ari registrieren musste.

BV Bad Lippspringe: Heisener – Schwamborn, Kawakbi, de Monteiro, Ari, Tews (72. Müller), Schemp (80. Senel), Palermo, Karaus, Sill, Schlei.

Tore: 1:0 Knicker (26.), 2:0 Knicker (33.), 3:0 Grzegorczyk (36.), 4:0 Knicker (38.), 5:0 Erdelt (65.), 6:0 Erdelt (81.), 7:0 Knicker (87.).

SC Verl II – BV Bad Lippspringe (So., 15 Uhr). Nicht viel einfacher dürfte die Aufgabe beim SC Verl II werden. »Unser Ziel muss es sein, Verl so lange wie möglich zu ärgern. Je länger es 0:0 steht, desto größer sind unsere Chancen, dort etwas mitzunehmen. Verl ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die immer wieder die Möglichkeit hat, sich mit Spielern aus der ersten Mannschaft zu verstärken. Bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft am Sonntag auflaufen wird«, meint Jennebach, der nach dieser Serie wieder ins zweite Glied zurückgeht und dem neuen Chefcoach Tobias Tschernik in der Bezirksliga als Co-Trainer zur Seite stehen wird.

Hövelhofer SV – SuS Bad Westernkotten (So., 15 Uhr). Mit zwei Siegen hat der HSV einen Traumstart in das Jahr 2019 erwischt. Und nun soll der dritte Dreier in Folge gelingen. Dabei will Coach Björn Schmidt die jüngsten Ergebnisse und genauso das 0:6 der Badestädter im Nachholspiel gegen Tengern nicht überbewerten. »Bad Westernkotten ist brandgefährlich. Wir lassen uns nicht von den jüngsten Ergebnissen blenden. Dafür war das Hinspiel eine zu deutliche Angelegenheit für den SuS«, spielt Schmidt auf die 1:5-Auswärtsschlappe an. Dennoch geht er optimistisch in die anstehenden 90 Minuten. »Die Vorzeichen sind dieses Mal natürlich andere. Zumal mein Kader nun breiter und leistungsfähiger ist als in der Vorrunde«, erklärt der Coach, der sich freut, dass er keine verletzten Spieler zu beklagen hat.

SpVg Brakel – SuS Westenholz (So., 15.15 Uhr). Nach den jüngsten Wochen, die weder auf noch neben dem Platz für den SuS Westenholz ein Ruhmesblatt waren, soll nun in Brakel ein Neustart her. »Vor allem die hohe Niederlage gegen Tengern spiegelte nicht den wirklichen Spielverlauf wieder. Wir müssen es endlich schaffen, unsere Torchancen zu nutzen und da vor allem die Hundertprozentigen. Tengern hat es uns vorgemacht und alle Chancen zu Toren genutzt«, sagt Trainer Wilfried Neuschäfer. Er erwartet von seinen Spielern, dass sie nun nicht den Kopf in den Sand stecken. »Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert. Jetzt heißt es Mund abwischen und möglichst schnell den Relegationsplatz verlassen«, so Neuschäfer, der davon ausgeht, dass er bis zum Saisonende Coach der Mannschaft bleiben wird. »Für mich ist es schwer vorstellbar, dass ich, auch wenn der Coach für die neue Saison feststeht, nicht bis zum Ende der Saison Trainer bleiben kann«, merkt Neuschäfer an. In Brakel muss er lediglich auf Hendrik Tölle verzichten.

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