TC GW Paderborn kann die Hallensaison krönen
Fernduell um Finaleinzug

Paderborn (WB/AK). Die Westfalenliga-Herren des TC Grün-Weiß Paderborn und die Verbandsliga-Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten bestreiten am Wochenende in der Hallen-Mannschaftswettspielrunde das Saisonfinale. Beide Teams hegen dabei meisterliche Ambitionen.

Freitag, 08.02.2019, 04:00 Uhr
Henrik Rodenbüsch hofft, mit den Herren des TC Grün-Weiß Paderborn im Fernduell mit Versmold und Iserlohn das Finale um die Westfälische Meisterschaft zu erreichen. Foto: Agentur Klick

Die GW-Herren spielen in der höchsten Spielklasse im deutschen Hallentennis bereits jetzt die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Die Begegnung am kommenden Samstag, 16 Uhr, beim TC BW Halle II (2:4 Punkte) beantwortet die Frage, ob Grün-Weiß (5:1 Punkte) erstmals überhaupt den Westfalenliga-Gruppensieg und damit das Endspiel (9./10. März) um die Westfälische Hallen-Mannschaftsmeisterschaft erreicht. Und zwar in einem spannenden Fernduell mit dem TP Versmold (5:1 Punkte) und dem TC Iserlohn (4:2 Punkte), die sich direkt gegenüberstehen.

Wir versuchen, so hoch wie möglich zu gewinnen.

Henrik Rodenbüsch

Es könnte sich als Vorteil erweisen, dass Paderborn in Halle einen Gegner vor der Brust hat, dessen Abstieg in die Verbandsliga schon feststeht. Aufgrund einer aktuell um zwei Siege besseren Matchbilanz gegenüber Paderborn, kann jedoch einzig Versmold den Gruppensieg aus eigener Kraft schaffen. Gewinnt der TP in Iserlohn 4:2, dürfte das ausreichen. Zwar könnte Paderborn das Matchverhältnis im Vergleich zu Versmold durch ein 6:0 in Halle ausgleichen (derzeit kommt GW auf 12:6 Matches, der TP auf 14:6 Matches), GW würde den Gruppensieg aller Voraussicht nach aufgrund eines schlechteren Satz-Verhältnisses (derzeit 28:15 gegenüber 29:11) dennoch verpassen. Spielt Versmold in Iserlohn jedoch unentschieden, wird Paderborn bereits mit einem 4:2-Sieg in Halle Gruppenprimus. Gewinnt Iserlohn gegen Versmold, reicht Paderborn ein 3:3. »Wir versuchen, am Samstag so hoch wie möglich zu gewinnen und dann schauen wir mal, was in der Tabelle herauskommt«, sagt GW-Mannschaftsführer Henrik Rodenbüsch zum Herzschlagfinale. In der Parallelgruppe hat der Bielefelder TTC (5:1 Punkte) vor dem TC Halle (4:2 Punkte) die besten Aussichten auf Platz eins.

Spannung auch in der Verbandsliga der Damen

Spannend ist auch der Aufstiegskampf in der Damen-Verbandsliga zwischen Tabellenführer TC Rot-Weiß Salzkotten und dem zweitplatzierten FC Stukenbrock (beide 6:2 Punkte). Während Salzkotten am Sonntag, 13 Uhr, beim abstiegsgefährdeten TC Neheim-Hüsten (3:5 Punkte) antritt, spielt Stukenbrock als eindeutiger Siegfavorit beim bereits abgestiegenen Schlusslicht TuS AdH Weidenau (0:8 Punke). Salzkotten hat im Fernduell mit Stukenbrock (der direkte Vergleich endete 3:3) dank des besseren Match- und Satzverhältnisses die günstigere Ausgangslage. Komplizierte Rechenspiele kann sich Rot-Weiß mit einem 6:0 oder 5:1 in Neheim-Hüsten ersparen. Allerdings ist Neheim-Hüsten für die Sälzerinnen den bisherigen Ergebnissen nach ein Gegner ganz anderen Kalibers als Weidenau für Stukenbrock.

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