Schwimmen: Paderborn ist nicht mehr Zweitligist
PSV-Damen steigen ab

Paderborn (WB). Das ist bitter. Die Damenmannschaft des 1. Paderborner Schwimmvereins konnte trotz Bestleistungen von Tamara Salay und Verstärkung durch Leonie Cramer den Abstieg aus der 2. Bundesliga im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften nicht verhindern.

Donnerstag, 07.02.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 07:42 Uhr
Gute Laune trotz Abstieg: Leonie Niggemeyer, Emily Hoppe, Finja Knappe, Charlotte Borghoff, Tamara Salay, Leonie Cramer, Hannah Pape, Sina Wille und Marlene Pape (von links). Foto: 1. PSV

Mit einem jungen und motivierten Team reiste die Trainerin Ute Lenz nach Aachen. Bereits im Vorhinein stand fest: Das wird ein harter Kampf. Gerade durch die Abgänge von Leistungsträgerinnen wie Marie Brockhaus (Nürnberg) und Lena Marie Precht (Wuppertal) fehlten der Mannschaft wichtige Schwimmerinnen im Kampf um den Klassenerhalt.

Abschied von Brockhaus und Precht schwerlich zu kompensieren

Leonie Cramer, welche momentan an der Deutschen Sporthochschule in Köln ein Masterstudium absolviert, reiste nach Aachen, um ihre ehemaligen Schwimmkolleginnen zu unterstützen. Motiviert und engagiert schwamm sie über insgesamt vier Strecken. So zum Beispiel über die 100 Meter Kraul in 1:00,94 Minuten. Auch Brustschwimmerin Tamara Salay lieferte gute Leistungen ab. So konnte sie über ihre Paradestrecke 200 Meter Brust in 2:47,12 Minuten eine hervorragende Bestleistung erzielen, welche jedoch im Gesamtbild der überaus starken Konkurrenz etwas untergeht.

Geräuschkulisse beeindruckt die noch jungen Schwimmerinnen

Die Rückenstrecken für den Paderborner Schwimmverein absolvierte Marlene Pape. Auch mit ihren Leistungen zeigte sich Ute Lenz mehr als zufrieden. Pape schwamm über die 100 Meter-Distanz eine Zeit von 1:06,61 Minuten und über die 200 Meter 2:24,13 Minuten. Auch Emily Hoppe konnte neue Bestzeiten über die 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Schmetterling erzielen. Ebenfalls für den PSV schwammen: Sina Wille, Hannah Pape, Leonie Niggemeyer, Finja Knappe und Charlotte Borghoff.

Die Geräusch- und Personalkulisse war gerade für die noch jungen Schwimmerinnen beeindruckend. Gerade die sehr starke Konkurrenz führte zwischenzeitlich zu Motivationstiefs innerhalb der Mannschaft. Die Trainerin und die Mannschaft des 1. Paderborner SV nehmen den Abstieg sportlich und schauen positiv in die sportliche Zukunft. Am kommenden Wochenende geht es nun für die erste Mannschaft der Herren darum, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen.

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