Absteiger Paderborn Dolphins gewinnt gegen Langenfeld mit 28:18
Versöhnlicher Abschied

Paderborn (WB). Die Paderborn Dolphins haben sich mit einem 28:18 (21:10)-Sieg gegen die Langenfeld Longhorns aus der German Football League 2 Nord verabschiedet.

Sonntag, 09.09.2018, 18:50 Uhr aktualisiert: 09.09.2018, 19:07 Uhr
Triston McCathern steuert den vierten Touchdown zum 28:18-Sieg der Paderborn Dolphins gegen die Langenfeld Longhorns bei. Der Paderborner Abstieg aus der German Football League 2 Nord stand aber schon lange vor dem letzten Saisonspiel fest. Foto: Elmar Neumann

Kai Böger, Chaz Barnes, U19-Talent Daniel Ampadu mit seinen ersten GFL2-Punkten überhaupt und Triston McCathern sorgten beim dritten Erfolg im 14. Spiel für die Touchdowns des Absteigers. Auch auf Kicker Marc »Knut« Schröder war in seinem letzten Spiel für die Dolphins noch einmal Verlass. Er verwandelte vor den 500 Fans im Hermann-Löns-Stadion alle vier PAT-Versuche und schob sich damit in der Alltime-Scorerliste der Dolphins sogar auf Rang drei vor. »Auch wenn es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging, haben wir ein nettes Spielchen gesehen. Ich bin glücklich, dass wir uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden konnten. So war es ein versöhnlicher Saisonausklang«, sagte Präsident David Schmidtmann.

Marc Schröder geht als Dritter der Alltime-Scorerliste

Nach vier Jahren in der zweithöchsten Liga geht es für den Vizemeister von 2016 als Vorletzter zurück in die Regionalliga. Als Trost dürfen sich die Paderborner wieder auf die Derbys gegen die Bielefeld Bulldogs freuen und um bestens vorbereitet zu sein, haben die Verantwortlichen bereits mit den Planungen begonnen. Neben Marc Schröder hat am Sonntag mit Bastian Koll ein zweiter Routinier seine Karriere beendet. Quarterback Moritz Johannknecht zieht es zum Studium nach Darmstadt und auch von den US-Boys wird man in der kommenden Spielzeit wohl niemandem erneut im Dolphins-Trikot sehen. »Aber abgesehen davon werden wir nur wenige Abgänge haben, so dass ich zuversichtlich bin, dass wir einen sehr konkurrenzfähigen Kader auf die Beine stellen können«, sagt Schmidtmann.

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