Paderborn Dolphins fahren ohne ihren Quarterback nach Lübeck »MoJo« fällt aus

Paderborn (WB/en). Nach dem Auftaktsieg gegen die Berlin Adler wollen die Paderborn Dolphins am zweiten Spieltag der German Football League 2 Nord sofort nachlegen – auch wenn sie das Auswärtsspiel bei den Lübeck Cougars (Samstag, 17.30 Uhr, Buniamshof) ohne Quarterback Moritz Johannknecht bestreiten müssen.

Quarterback Moritz »MoJo« Johannknecht (Mitte) fehlt den Paderborn Dolphins im Spiel bei den Lübeck Cougars.
Quarterback Moritz »MoJo« Johannknecht (Mitte) fehlt den Paderborn Dolphins im Spiel bei den Lübeck Cougars. Foto: Agentur Klick

»MoJo« hatte sich – wie berichtet – im Heimspiel gegen Berlin früh am Ellenbogen verletzt. Die erste Diagnose sorgte für Erleichterung. Statt des zunächst befürchteten Bruchs handelt es sich lediglich um eine Prellung, aber dieses Problem ist auch nicht der Grund dafür, dass das Comeback des hochtalentierten Eigengewächses auf sich warten lassen wird. »Als Moritz aus dem Krankenhaus zurück war, hat er direkt über große Schmerzen im Oberschenkel geklagt und das hat sich als Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel herausgestellt. Das ist sehr schade und er ist extrem enttäuscht. Wir hoffen natürlich, dass er uns schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht«, sagt Präsident David Schmidtmann.

Johannknecht hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel

Bis dahin müssen sich die Dolphins so behelfen, wie sie es in den drei Vierteln ohne Johannknecht gegen Berlin getan haben. Triston McCathern und Robby Kendall werden die anspruchsvolle Aufgabe schultern. Am Selbstvertrauen wird es nach der starken Vorstellung gegen den GFL1-Absteiger nicht scheitern. »Die Jungs sind gut drauf. Die Leistung gegen Berlin konnte sich – gerade was die Defensive angeht – absolut sehen lassen. Bringen wir das auch in Lübeck auf den Platz, sollten wir eine gute Chance haben«, vermutet Schmidtmann. Wissen kann er es nicht, denn wie schon von den Adlern ist auch von den Cougars im Vorfeld nahezu nichts bekannt. »Lübeck hat kein Vorbereitungsspiel bestritten und personell kräftig durchgewechselt. Wir werden uns darauf konzentrieren, unser Ding durchzuziehen, um unsere Vorgehensweise gegebenenfalls während des Spiels anzupassen«, sagt der Vereinschef.

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Die Jungs sind gut drauf.

David Schmidtmann

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Der ist sich relativ sicher, dass das Testspiel gegen Süd-Zweitligist Montabaur (58:7) ebenso wenig eine Standortbestimmung war wie das 38:6 gegen die flügellahmen Adler . Dass der Trip nach Lübeck viel aufschlussreicher wird, muss ebenfalls bezweifelt werden, aber nach dem dritten Spieltag, davon ist Schmidtmann fest überzeugt, wird Klarheit herrschen. Denn dann (5. Mai, 17 Uhr) geht es zum Vizemeister 2017, Düsseldorf Panther, und über die sagt der Präsident: »Mehr geht nicht. Danach wissen wir, was wir können.«

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