Euphorie abgeebbt – Verantwortliche des UFC Paderborn überdenken die Strukturen
Absteiger stellt sich neu auf

Paderborn (WB). Die Futsaler des UFC Paderborn stehen vor einem Umbruch. Nachdem am Ende der vergangenen Saison der Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse, der Futsalliga West, stand, überdenken die Verantwortlichen um Dennis Hansmeier und René Wegs die aktuellen Strukturen.

Donnerstag, 19.04.2018, 07:00 Uhr
Die Verantwortlichen René Wegs (Foto) und Dennis Hansmeier wollen den UFC Paderborn neu aufstellen. Foto: Agentur Klick

»Aktuell laufen die Planungen für die neue Saison. Wir werden uns Gedanken machen, wie wir uns als Verein neu aufstellen wollen«, so Hansmeier, für den allerdings eines bereits jetzt feststeht: »Unsere beiden Mannschaften werden in der kommenden Saison in der Oberliga aktiv sein und ein Team soll sicherlich wieder um den Aufstieg spielen. Eine Saison mit vielen Erfolgen würde sicherlich die Euphorie wieder neu entfachen.«

Unsere beiden Mannschaften werden in der Oberliga aktiv sein.

Dennis Hansmeier

In der Tat ist die Euphorie rund um den UFC, nachdem es seit Beginn der noch jungen Vereinsgeschichte im Jahr 2014 stetig bergauf ging, zuletzt etwas abgeflacht. Lediglich neun Zähler in der vergangenen Spielzeit und ein Torverhältnis von minus 70 sprechen Bände. Einer der Hauptgründe: Der UFC musste in der gesamten Saison auf futsalspezifisches Training verzichten. »Wir haben mittlerweile Hallenzeiten, um richtiges Training anzubieten. Jedoch ist die Resonanz noch zu schwach, da nahezu alle Spieler die Priorität auf den Fußball legen. Daher handelt es sich immer um ein relativ ungezwungenes Training in gemischter Runde und der Spaß steht deutlich im Vordergrund. Wirklich Inhalte vermitteln wir hier nicht«, berichtet Hansmeier. Um Abhilfe zu schaffen, planen die Verantwortlichen den Fokus »wieder stärker auf Spielerakquise« zu legen, um einen Stamm an Spielern zu finden, die »sich stärker auf Futsal konzentriert«. Dies sei dringend notwendig, um mit der Spitze mithalten zu können, da es in der gesamten Futsalliga West keinen Verein gibt, der genau wie der UFC mit stark wechselnden Kadern und ohne Training an den Start geht.

In Runde drei des Westfalenpokals geht’s nach Bielefeld

Trotz des Abstiegs haben die Paderborner bereits am Samstag (15 Uhr) die Möglichkeit, sich mit einem der besten Futsal-Klubs des Landes zu messen. Dann gastieren die Hansmeier-Schützlinge zur dritten Runde des Westfalenpokals bei den Black Panthers Bielefeld. »Als ehemaliger Regionalligist hatten wir in den ersten beiden Runden frei und starten nun in den Wettbewerb«, erklärt Hansmeier, dessen Mannschaft als klarer Außenseiter zum Derby reist.

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