Hochspringer aus Bielefeld ist erstmals deutscher Meister – Bronze für Paderbornerin Przybylko auf Höhenflug

Erfurt (WB/tip). Der für Bayer Leverkusen startende Bielefelder Hochspringer Mateusz Przybylko ist zum ersten Mal deutscher Meister . Der 25-Jährige dominierte mit 2,30 Meter vor Eike Onnen (Hannover/2,19).

Der für Bayer Leverkusen startende Bielefelder Hochspringer Mateusz Przybylko überquert 2,30 Meter – Platz eins.
Der für Bayer Leverkusen startende Bielefelder Hochspringer Mateusz Przybylko überquert 2,30 Meter – Platz eins. Foto: dpa

Anschließend versuchte er sich noch an 2,36 Meter und 2,38 Meter – vergeblich. Przybylko hatte sich kürzlich erst auf 2,35 Meter verbessert – besser war 2017 nur der Olympiazweite Mutaz Essa Barshim (Katar/2,38). »Ich bin ich in der Form meines Lebens«, sagte Prybylko: »Dass es für die 2,38 Meter nicht gereicht hat, liegt glaube ich daran, dass ich einfach so happy war – endlich mein erster Freiluft-Titel.«

Bei der WM in London (4. bis 13. August) gilt er als Medaillenkandidat. Zur Vorbereitung denkt Przybylko daran, in Rabat in der Diamond League zu starten: »Dort könnte ich schon mal gegen die Konkurrenz springen, auf die ich auch bei der WM treffe.«

Erfolge für Paderbornerinnen

Die 20 Jahre alte Paderbornerin Maren Kalis holte im Trikot der LG München über 800 Meter in 2:06.29 Min. die Bronzemedaille. Inna Weit (LC Paderborn) stellte als Fünfte über 400 Meter in 53:81 Sek. eine persönliche Bestleistung auf.

Ihre Vereinskollegin Josefina Elsler wurde Siebte über 100 Meter (11,56) und Achte über 200 Meter (24,18). Im Stabhochsprung belegte Desiree Singh (LG Lippe-Süd) mit 4,25 Metern Rang acht. Amanal Petros (SV Brackwede), über 5000 Meter vor zwei Wochen in 13:59,83 Min. sensationell Dritter bei der Team-EM in Lille, fehlte in Erfurt. Der 22-Jährige startet am kommenden Wochenende bei der U23-EM in Bydgoszcz/Polen.

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