Bundesliga-Endrunde im Squash: Paderborn bezwingt Worms PSC-Herren auch im Finale

Böblingen (WB). Es war Freitagnacht, kurz nach 23 Uhr, als feststand, dass die Herren des Paderborner Squash Clubs den Damen folgen und ebenfalls das Endspiel der Bundesliga-Endrunde erreichen. Simon Rösner gewann im letzten Spiel gegen Jens Schoor von Black & White RC Worms den ersten Satz, damit war das Finale gesichert.

Von Matthias Wippermann
Paderborns Ali Farag (vorne) im Duell mit Nick Matthew (Black & White RC Worms).
Paderborns Ali Farag (vorne) im Duell mit Nick Matthew (Black & White RC Worms). Foto: Matthias Wippermann

Zuvor siegten Raphael Kandra und Ali Farag glatt in drei Sätzen, während sich Felix Auer mit 0:3 geschlagen geben musste. »Wir haben uns gegen Worms, unseren Endspielgegner der vergangenen Jahre, bereits im Halbfinale durchgesetzt. Nun wartet am Samstag mit Hamburg eine neue Final-Aufgabe auf uns«, sagte PSC-Präsident Andreas Preising.

Matchwinner waren insbesondere Kandra und Farag. Kandra besiegte David Palmer, die ehemalige Nummer eins der Welt, mit 11:9, 11:6 und 11:3. »Im Vorfeld meinten die meisten, dass sie davon ausgehen, dass ich gegen David gewinne – aber nicht mit 3:0. Ich dagegen war zuversichtlich, dass ich ihn in drei Sätzen bezwinge«, sagte Kandra zu seinem Duell mit dem australischen Altmeister, der nicht mehr auf der Weltranglistentournee spielt.

Der Ägypter Farag, der aktuell Platz acht der Weltrangliste belegt, im Juni-Ranking aber auf Rang fünf klettern wird, bezwang den Engländer Nick Matthew (WRL 4) mit 11:7, 118 und 11:3. »Ich bin sehr glücklich, dass ich gewonnen habe und so dem Team helfen konnte. Die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft. Unglücklicherweise hatte Nick in dieser Woche mit seinem Heuschnupfen zu kämpfen. Das merkte man«, meinte Farag.

Lehrgeld zahlte Felix Auer in seinem ersten Endrunden-Match. Der 22-Jährige unterlag Tim Weber glatt in drei Sätzen (4:11, 3:11, 2:11). Doch das war am Ende nicht ausschlaggebend.

Am Samstag beginnt um 15 Uhr das Endspiel gegen das Sportwerk Hamburg, das sich im ersten Halbfinale gegen die Squash-Insel Stuttgart durchgesetzt hatte (2:2, 9:7 Sätze). Paderborn ist gegen die Hanseaten klarer Favorit.

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