Malte Bruns startet auf Lanzarote in die zweite Profi-Saison Wo alles begann

Paderborn (WB/en). Am Dienstag ist Malte Bruns dahin abgehoben, wo sein Höhenflug begann. Im Mai 2015 belegte der Paderborner bei seiner Ironman-Premiere auf Lanzarote als Amateur auf Anhieb den neunten Platz. Am frühen Samstagmorgen startet der 26-Jährige am selben Ort in seine zweite Saison als Profi-Triathlet.

Um 7 Uhr fällt der Startschuss am Playa Blanca in der Bucht von Puerto del Carmen. 1600 Profis und Amateure werden sich in den Atlantik stürzen. Vor zwei Jahren zählte Bruns zu den nervösen Debütanten und kann sich genau an die Gemütslage von damals erinnern: »Ich weiß, dass ich in der langen Schlange vor den Dixi-Klos mit einem Franzosen ins Gespräch gekommen bin. Der hat mich gefragt, mein wievielter Ironman das ist. Als ich ihm geantwortet habe, dass das mein erster Ironman wird, sagte er: ›Genieß’ es – kein Wettkampf wird je wieder so sein wie der erste‹. Mittlerweile weiß ich genau, was er meinte und wie Recht er hat.«

Wenn Bruns am Samstag wieder vor den Toiletten-Häuschen steht, ist die Ausgangslage eine ganz andere: »Im Gegensatz zum ersten Ironman weiß man einfach viel genauer, was auf einen zukommt.« Das ist und bleibt jede Menge. Das Eisenmänner-Event auf Lanzarote gilt nicht ohne Grund als eines der härtesten seiner Zunft. Die Zahlen sind das eine. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad und der finale Marathon sind überall eine Herausforderung sondergleichen. Auf der spanischen Insel nötigt aber vor allem die Radstrecke eine Extra-Portion Respekt ab. In der größtenteils kargen Lavalandschaft warten 2500 harte Höhenmeter und jede Menge Wind.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 19. Mai, im WESTFALEN-BLATT / Lokalsport Paderborn.

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