Zweitligist RFC Paderborn schlägt Schlusslicht List II mit 26:0 Eine starke zweite Hälfte

Bad Lippspringe (WB/en). Der RFC Paderborn kann spätestens nach dem 26:0-Sieg gegen Schlusslicht Germania List II mit den Planungen für eine weitere Saison in der 2. Rugby-Bundesliga Nord beginnen. »Jetzt kann nichts mehr anbrennen«, sagte RFC-Akteur Phil Hunz nach dem Heimerfolg.

Zak Bredin (rechts) feiert mit dem RFC Paderborn einenn 26:0-Sieg.
Zak Bredin (rechts) feiert mit dem RFC Paderborn einenn 26:0-Sieg. Foto: Elmar Neumann

Dabei taten sich die Gastgeber gegen den Ligaletzten gerade in der Anfangsphase und der ersten Halbzeit schwerer als erwartet. So sicher die Verteidigung stand, so unnötig waren die Probleme, die sich die Paderborner mit zahlreichen Unkonzentriertheiten schufen. Immerhin aber gelang dem Aufsteiger ein Versuch samt Erhöhung, der gleichbedeutend mit der 7:0-Führung zur Pause war.

»In der zweiten Halbzeit haben wir dann offensiv besser ins Spiel gefunden und so solide verteidigt, dass der Gegner phasenweise gar nicht mehr wusste, wohin mit dem Ball«, sagte Hunz. So baute der RFC seinen Vorsprung aus und verdiente sich in der Endphase noch den einen Extrapunkt für mindestens vier gelegte Versuche.

Blutige Erinnerungen bescherte diese Partie des drittletzten Spieltags Paderborns Paddy Burre, der sich bei einem Zusammenprall mit seinem Teamkollegen Zak Bredin eine Platzwunde am Kopf zuzog, obwohl er – im Gegensatz zu Bredin – einen Kopfschutz trug.

Den Ligaverbleib in der Tasche, kann der starke Aufsteiger den zwei verbleibenden Herausforderungen gelassen entgegensehen. Die allerdings haben es in der Tat in sich: Am Samstag, 27. Mai, geht’s zum Tabellenzweiten Bremen 1860. Am Samstag, 3. Juni, gibt sich zum krönenden Abschluss der designierte Meister SG Odin/Döhren in Bad Lippspringe die Ehre.

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