Allerdings ist die Chance der Uni Baskets auf die Zweitliga-Play-offs äußerst gering Noch ist es möglich

Paderborn (WB). Poldis Serie konnten auch die Uni Baskets Paderborn nicht beenden. Immer, wenn sich Fußballprofi Lukas Podolski ein Heimspiel der RheinStars Köln, bei denen er Gesellschafter ist, anschaut, gewinnt sein Team. So auch am Freitagabend beim 67:51 gegen Paderborn. Damit ist die Chance der Uni Baskets auf die Play-offs der 2. Liga nur noch äußerst gering.

Von Matthias Wippermann

Es gibt am letzten Spieltag zwei Konstellationen, mit denen das Team von Headcoach Uli Naechster (wurde gestern 34 Jahre) noch Achter werden kann. Dies wäre der Fall, wenn die Uni Baskets (28 Punkte) ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Mitteldeutscher BC gewinnen und Köln (28) in Nürnberg verliert. Bei der anderen Variante wäre Paderborn sogar bei einer Niederlage in den Play-offs. Dafür müssten Köln in Nürnberg und Hamburg (26) gegen Ehingen verlieren sowie Hanau (26) gegen Crailsheim gewinnen. Im Dreiervergleich mit Köln und Hanau hätten die Paderborner dann das bessere Ende für sich.

Wie auch immer die Tabelle zum Abschluss der regulären Saison aussehen mag, hofft Baskets-Headcaoch Uli Naechster auf eine starke Leistung gegen den Spitzenreiter MBC. »Wir gehen die Partie wie ein Endspiel an und wollen vor unserem Publikum die Serie ordentlich beenden. Der Vorverkauf deutet darauf hin, dass wir wieder mehr als 2000 Zuschauer im Sportzentrum Maspernplatz haben werden.«

70 Paderborner Fans in der Lanxess Arena

Toll war auch die Unterstützung in Köln, 70 Paderborner Fans waren in der Lanxess Arena. Zu sehen bekamen sie allerdings kein gutes Basketballspiel, das von Nervosität und Fehlern geprägt war. Der Druck auf beiden Seiten war wohl zu groß. Dabei wollten die Baskets-Verantwortlichen dafür sorgen, dass ihr Team auch mit der nötigen Lockerheit in die Begegnung gehen. »Als die Spieler gemerkt haben, dass es nicht läuft, fingen sie an, nachzudenken. Das ist menschlich«, meinte Naechster. Die 51 erzielten Punkte waren Saison-Minusrekord. Auch die nur sechs Assists waren ungewöhnlich wenig für die Uni Baskets, die in der Vorlagen-Statistik auf dem vierten Platz stehen. »Wir konnten kein Selbstvertrauen aufbauen und haben noch vergeblich versucht, immerhin den direkten Vergleich mit Köln für uns zu entscheiden. Dafür waren aber auch die 10 von 19 Freiwürfen zu wenig. Sonst treffen wir 16 oder 17 von 19«, meinte Naechster.

Immer, wenn Podolski da ist, gewinnen die RheinStars Köln

So ging Poldis Serie weiter. »Ob ich ein Glücksbringer bin, ist egal. Hauptsache, wir haben gewonnen«, sagte Podolski dem Express und hofft auf die Play-offs: »Die sind das Ziel. Es sieht gut aus.« Hoffnung auf die K.o.-Spiele hat auch Naechster: »Im Sport ist alles möglich. Die Konstellation ist nicht optimal, aber Köln hat noch nicht in Nürnberg gewonnen. Mit einem Sieg gegen MBC rechne ich mit einer Chance von 25 Prozent. Vielleicht ist der Tabellenführer mit dem Kopf schon eine Woche weiter und wir erwischen einen guten Tag.« Der wird auch nötig sein, es wäre aber nicht das erste Mal, wenn dies im Sportzentrum Mas­pernplatz der Fall wäre...

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