Auch der Bund fördert Sportstätten in Atteln, Husen und Henglarn
600.000 Euro fließen ins Altenautal

Atteln -

Die geplante Sanierung und Neugestaltung der Sportanlagen in Atteln, Husen und Henglarn kommt ein großes Stück voran. Der Bund fördert die Sanierung und Erweiterung zu Mehrgenerationen-Multifunktionssportstätten mit fast 600.000 Euro. Das hat der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann mitgeteilt, der sich für die Förderung stark gemacht hatte.

Donnerstag, 04.03.2021, 02:04 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 14:06 Uhr
Nach 700.000 Euro aus dem Landesprogramm (Foto) freuen sich (von links) Rüdiger Düchting (Vorsitzender SV BW Atteln), Bürgermeisterin Ute Dülfer, Antonius Kloppenburg (Vorsitzender TuS GW Henglarn) und Thomas Münstermann (Vorsitzender SC RW Husen) über die Bewilligung weiterer 600.000 Euro an Fördermitteln vom Bund. Foto: Stadt Lichtenau

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch die Förderliste für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beschlossen. „Unter den bewilligten Projekten ist auch das gemeinsame Sportgelände für das Altenautal“, teilte Linnemann mit. „Die Sanierung der Sportstätten und Erweiterung zu Mehrgenerationen-Multifunktionssportstätten in den Lichtenauer Ortsteilen Atteln, Husen und Henglarn wird mit 591.255 Euro gefördert.“ Insgesamt gibt der Bund Linnemann zufolge rund 400 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur frei. Bundesweit werden 232 Sanierungsmaßnahmen realisiert.

Die Resonanz auf den aktuellen Förderaufruf war riesig.

Carsten Linnemann

Linnemann: „Die Resonanz auf den aktuellen Förderaufruf war riesig. Insgesamt gingen rund 1300 Interessenbekundungen mit einem Antragsvolumen von 2,8 Milliarden Euro ein.“ Davon entfielen rund 70 Prozent auf den Sportbereich. „Der Sport leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft. Mit dem Förderprogramm stärkt der Bund nicht nur die kommunale Infrastruktur, sondern gleichzeitig auch die Vereine, in denen Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Leistungsbereitschaft gelebt werden“, sagte Linnemann. Zudem würden Aufträge für regionale Handwerks- und Baufirmen ausgelöst.

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