Aufsteiger TTV Hövelhof mischt die Damen-Regionalliga auf
„Vom Allerfeinsten“

Hövelhof (WB/jm). „Das war vom Allerfeinsten“, jubelte Teamchef Klaus-Dieter Borgmeier nach dem respektablen 7:5-Erfolg seines TTV Hövelhof gegen den TTC Langen 1950. „Wie in alten Tagen.“ Schmunzelnd fügte er an: „Gut, dass Alkoholverbot in der Halle herrscht.“

Mittwoch, 07.10.2020, 03:00 Uhr
Teamchef Klaus-Dieter Borgmeier im Gespräch mit seiner Nummer eins Melinda Maiwald. Die hat eine Einzelbilanz von 7:2. Foto: Jörn Hannemann

Nach drei absolvierten Spielen in der Tischtennis-Regionalliga geht das Schulterklopfen weiter, der Neuling trotzt den selbst auferlegten Druckverhältnissen und ist noch immer ungeschlagen. Obwohl er zum dritten Mal auf seine Nummer eins Ying-Ni Zhan verzichten musste und obwohl Gegner TTC Langen, von den QTTR-Werten klar überlegen, erst mal in dieser Spielzeit seine stärkste Besetzung aufbot.

„Nein, wir wollen nur drinbleiben.“

Klaus-Dieter Borgmeier

Selbst der Gast staunte hinterher ob der Hövelhofer Wucht und fragte vorsichtig an: „Wollt ihr nochmal aufsteigen?“ Borgmeiers unmissverständliche Antwort: „Nein, wir wollen nur drinbleiben.“ In seiner Hochrechnung vor der Saison hatte der TTV-Macher als interne Zielvorgabe mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis zum Ende der Hinserie geflirtet; fünf stehen jetzt schon auf der Habenseite. Und das ist kein Zufall. Es ist die konsequente Trainingsarbeit, die jetzt mit Siegen verzinst wird. Auch Stefanie Graute, schon jenseits der 40, lässt sich von den „jungen Hüpfern“ anstecken und erlebt gerade ihren zweiten Frühling. „Stefanie hat hervorragend gespielt“, lobte Borgmeier.

Zhan macht erste Gehversuche

Am kommenden Wochenende geht’s zum Sportclub Niestetal, Absteiger aus der Dritten Liga. Das Problem: Borgmeier war fest davon ausgegangen, dass Jenny Zhan bis dahin wieder fit ist. So hatte er Stefanie Graute versprochen, dass sie auf keinen Fall in den Herbstferien spielen müsse. Und nun ist sie unterwegs. Zhan macht in dieser Woche erste Gehversuche. „Wenn’s gar nicht gehen sollte, stellt sie sich eben nur an die Platte“, sagt Borgmeier.

Mit einer 7:2-Einzelbilanz nimmt Melinda Maiwald aktuell Platz drei ein. Hannah Pollmeier (6:3) rangiert ebenfalls in den Top 10.

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