BC Phönix Hövelhof kassiert bei Aufsteiger VfB Mülheim eine 1:7-Niederlage
Die Chancen nicht genutzt

Hövelhof (WB/en). Aus dem erhofften Punktgewinn ist nichts geworden. Der stark ersatzgeschwächte Badminton-Regionalligist BC Phönix Hövelhof musste sich bei Aufsteiger VfB GW Mülheim mit 1:7 geschlagen geben. Das Endergebnis klingt allerdings viel deutlicher, als der Spielverlauf wirklich war.

Dienstag, 06.10.2020, 03:00 Uhr
Trainer Martin Brameyer, hier ein Bild aus der Vor-Corona-Zeit, spielt mit Hövelhof in dieser Saison gegen den Abstieg. Foto: Elmar Neumann

„Das ist eine bittere Niederlage. Die Chancen auf das 4:4 waren da, aber wir haben sie leider nicht genutzt“, sagt Martin Brameyer. Der Trainer muss weiterhin auf seine beiden serbischen Punktegaranten Ilija Pavlovic und Andrija Doder verzichten, darüber hinaus hatte sich Niklas Kampmeier krankgemeldet. Dafür sprangen mit Theo Steinwart, Marco Meiwes sowie Michael Berkemeier drei Akteure der in der Verbandsliga beheimateten dritten Mannschaft ein und die bekamen es zwei Klassen höher mit in der Szene durchaus bekannten Namen zu tun.

Gegner mit bemerkenswerter Vergangenheit

Allein das erste Mülheimer Doppel hatte es in sich, standen den Hövelhofern da mit dem Russen Valery Kuznetsov und Alexander Roovers doch die ehemalige Nummer 39 (Kuznetsov) und 35 (Roovers) der Doppel-Weltrangliste gegenüber. Das Hövelhofer Duo mit Berkemeier und Stammkraft Sven Falkenrich wehrte sich respektabel, unterlag allerdings mit 12:21 und 19:21.

Engagiert und motiviert

Während Meiwes im 2. Herreneinzel den einzigen Punkt holte und beim souveränen 2:0 über die volle Distanz überzeugte, schlugen die Gäste aus vier weiteren Führungen keinerlei Kapital. Im Damendoppel (Hannah Schiwon und Doreen Kortmann), im 3. Herreneinzel (Berkemeier), im Dameneinzel (Schiwon) und im Mixed (Kortmann und Falkenrich) lagen die Hövelhofer jeweils mit 1:0 vorne, um doch stets mit 1:2 zu verlieren. „Vor allem im Mixed und beim Spiel von Michael Berkemeier sah es auch im zweiten Satz gut aus. Schade, dass es nicht zu weiteren Punkten gereicht hat“, sagt Brameyer, der seinem kompletten Team einen sehr engagierten und motivierten Auftritt attestierte.

Es geht allein um den Klassenerhalt.

Martin Brameyer

Während die Gastgeber mit nun 7:3 Zählern auf Rang zwei zu finden sind, stehen die noch sieglosen Hövelhofer mit 1:5 Punkten auf dem drittletzten Platz. „Für uns geht es in dieser Saison allein um den Klassenerhalt“, sagt der Trainer bei diesem Anblick.

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